Hier werden hauptsächlich RPG's geschrieben...
 
StartseiteFAQAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Kriegsjahre

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 5, 6, 7 ... 20 ... 34  Weiter
AutorNachricht
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Sa 04 Jul 2015, 08:19

Nathaniel

Ich musste mir dringends die Füße vertreten, um auf andere Gedanken zu kommen, weshalb ich mich nach draußen begab und durch unsere Gärten schritt. Ich hatte das schreckliche Gefühl ersticken zu müssen. Die Ehe sie war die ultimative Form der Einschränkung und man beraubte mich meiner Freiheiten. War ich erst einmal Ehemann, dauerte es nicht lange, bis ich auch Vater wurde, wenn ich nicht zuvor der Tod holte. Eine Mischung auf Furcht und Trotz überkam mich und ließ mich wieder wie ein kleiner Junge fühlen. Hilflos und nicht in der Lage der Autorität meiner Eltern zu entgehen.
Meine Füße hatten mich zu den Ställen geführt. Die Nähe der Tiere hatte schon immer eine beruhigende Wirkung auf mich gehabt, doch dieses Mal vermochte nicht einmal sie meine Stimmung zu bessern.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Sa 04 Jul 2015, 08:28

Elizabeth

Als ich nach oben kam, sagte man mir, daß Reginald mich sehen wollte und ich seufzte leise auf, ihm wollte ich zuallererst aus dem Wege gehen, doch hatte ich keine Wahl und begab mich zu seinem Zimmer.
Ich klopfte an und er rief mich herein und sagte, ich sollte die Tür hinter mir schließen.
Er kam auf mich zu und sah mir in die Augen, packte mich dann am Handgelenk und drückte mich gegen die Wand.
"Wag es ja nicht noch einmal, zu Nathaniel Kontakt aufzunehmen, haben wir uns verstanden? Du gehörst allein mir, wenn ich merke, daß du ihm irgendeine Nachricht zukommen läßt, dann Gnade dir Gott," zischte er und verpaßte mir eine Ohrfeige.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 08 Jul 2015, 03:50

Nathaniel

Eine Woche verstrich, als ich die Bekanntschaft meiner Verlobten machte. An jenem Tage ward ein großer Empfang für sie errichtet, vor dem ich mich mit größter Freude gedrückt hätte. Nun hatte ich jedoch keine Wahl, als den guten Sohn des Gastgebers zu spielen, trotz des Wissens, dass ich auf mein persönliches Verderben zusteuerte. Die Liste der Politiker, Bankiers und Entrepreneurs erschien mir endlos und jedem einzelnen von ihnen musste ich einen Anstandsbesuch abstatten.
Trotz dieser Festivität erschien die Atmosphäre bedrückt und ich konnte die Spannung in der Luft förmlich spüren. Doch all die Sorgen und Ängste legten sich für einen Moment, als die Herrschaften aus Frankreich angereist kamen. Sie hatten eine lange und sehr beschwerliche Reise hinter sich gebracht und doch mussten auch sie Contenance bewahren. Man tauschte belanglose Förmlichkeiten aus und die Dienerschaft verschwand, um eine große Masse an Gepäck zu verstauen.
Nun warteten alle mit größter Spannung auf das junge Fräulein, nur ich wollte diesem Augenblick entgehen und in mir flatterte der Drang auf, auf der Stelle die Flucht zu ergreifen.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 08 Jul 2015, 03:55

Elisabeth
Die folgende Woche war für mich die Hölle, denn Reginald entwickelte sich zu einem wahren Teufel und tyrann, immer mußte ich zu ihm, wenn er es wollte, selten hatte ich einen Moment, in dem ich ohne Angst vor ihm war.
Er verbot mir, irgend jemandem davon zu berichten, wenn andere bei uns in der Nähe waren, so benahm er sich so, wie er sich sonst mir gegenüber verhielt, es waren ja nur 'kleine Späße', wie die Herrschaften kicherten, wenn er mich am Haar zzupfte, mir dabei aber blicke zuwarf, die nicht hätten eindeutiger sein können.
Meine Baracke war meine einzige Zuflucht, jede Nacht weinte ich mich dort in den Schlaf, die Schande konnte niemand von mir nehmen.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 08 Jul 2015, 04:26

Nathaniel

Ich schritt erhobenen Hauptes zu der Kutsche, auch wenn mein innerstes drohte in meinen Sorgen zu versinken. Für die hier Anwesenden würde ich jedoch eine erhabende, selbstbewusste Ausstrahlung, gemischt mit einem Hauch von arroganz. Nach Jahrelanger Übung beherrschte ich diese Haltung fehlerfrei in jeder Situation. Als dann ich den langem Weg entlangschritt, herrschte absolute Stille und alle Augen waren auf mich gerichtet, was mich keineswegs nervös machte. Hin und wieder erreichte mich ein unterdrückter Schluchtzer einer Dame, die betrauerte, dass nicht sie die Auserwählte war.
Einer der Bediensteten öffnete für mich die reichlich verzierte Tür der Kuschte und ich streckte meine behandschute Hand ins Innere, um der Mademoiselle den Ausstieg zu erleichtern.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 08 Jul 2015, 04:30

Elisabeth

Ich atmete auf, als es hieß, daß Reginald für ein paar Tage nicht da sein würde, er solltev etwas erledigen und mußte dafür einige Tage außer Haus bleiben.
Aufatmend sah ich, wie er davon ritt und zum ersten Mal seit tagen fiel eine zenterschwere Last von mir, so daß ich es sogar schaffte, wie die anderen Diener ihm hinterherzulächeln.
Die Herrschaften nahmen an diesem Tag das Mittagessen draußen im Garten ein und ich genoß die frische Luft dort, kurz dachte ich auch an den Soldaten zurück, zuckte bei diesem Gedanken aber gleich wieder zusammen.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 12 Jul 2015, 08:52

Nathaniel

Man ergriff meine. Ein äußerst fester Griff, falls es mir gestattet war dies festzustellen. Als erstes erblickte ich den grünen Saum ihres Kleides. Verziehrt mit edelster Spitze, bestückt mit lauter Blüten, aus dem ein kleiner Schuh herauvorschaute. Ich zog nun etwas an ihrem Arm, da die Neugierde mich gepackt hatte. Noch immer war ich der Heirat gegenüber mehr als skeptisch eingestellt, aber wenn die Dame zumindest ansehnlich war, konnte ich in meiner Misere ein wenig Spaß haben.
Vor meinem inneren Auge blitze nur kurz das Gesicht der Miss Elizabeth auf, bevor mich dieser Vision, vielleicht auch dieser Traum verließ. Stattdessen sah ich mich mit der Realität konfrontiert.
Die Frau vor mir war gerade einmal ein Mädchen, vielleicht sogar noch ein Kind. Das war nun ja, ein Schock für meine Seele. Ich konnte doch unmöglich ein kleines Kind zur Frau nehmen.Nun war es üblich in einem jungen Alter zu heiraten, aber so... Bei all dem Kalkül, was für die geschäftlichen Beziehungen von Nöten war, dies überschritt alle Grenzen.
Ich räusperte mich rasch, um meine Entrüstung zu verbergen. "Mademoiselle Adelaine ich geleite Euch zu dem Empfang.", hörte ich mich mit rauer Stimme sagen. Als Antwort bekam ich nur ein Kichern und sie trat mir mit ihren Hacken auf den Fuß, woraufhin ich versuchte nicht vor Schmerz aufzuschreien.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 12 Jul 2015, 09:06

Elizabeth

Ich faßte einen Entschluß ... einen Entschluß, den ich vielleicht bereuen würde, doch konnte ich so nicht weitermachen, die wenigen Minuten der Ruhe durchrangen mich wie Eisenspitzen und ich spürte schon die Schmerzen, die wieder auf mich zukommen würden, wenn Reginald wieder kommen würde.
Und das konnte ich nicht noch länger ertragen, ich war es nicht mehr wert, auf dieser welt zu leben, nicht als das, was er aus mir gemacht hatte.
Schnell lief ich in die küche, wo zum Glück niemand war und suchte mir das schärfste Messer heraus, welches ich finden konnte, stumpf sahen mich meine Augen aus dem Spiegelbld auf der Klinge an.
Tief atmete ich durch und lief die Klinge mit kräfigem Druck mehrere mals durvh die luft fahren und hielt meine langen blonden Haare in der Hand.
Das Tribut meiner Eitelkeit war Geschichte.
Dann suchte ich mir aus der Wäschekammer für die Bediensteten eine Hose und ein Hemd, welches mir paßte und zog mich und. Schnitt noch mehr Haare ab, bis ichts mehr auf meine Vorherighe Frisur deutete.
Da ich sehr schlank war, sah man auch keine großartigen weiblichen Rundungen, die, die ich hatte, verbarg ich geschickt.
Ich hatte mich entschlossen ... ich würde versuchen, als Mann für die Rechte der Freiheit der Sklaven zu kämpfen und wenn ich dabei starb, dann hatte mein leben wenigstens noch diesen einen Sinn gehabt.
Leise machte ich mich davon.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 12 Jul 2015, 09:52

Nathaniel

Ich diskutierte Stunden mit meinem Vater, der nicht einsehen wollte, wehsalb meine Ehe mit diesem Mädchen nicht funktionieren sollte.
"Sie ist zwölf und wird schon noch zu einer anständigen Dame heranwachsen. Bis dahin begnügst du dich halt anderwertig. Deine Mutter und ich haben auch einen Alterunterschied von zwölf Jahren." Das waren seine Argumente. Und natürlich. "Es ist von äußerster Wichtigkeit für unsere geschäftlichen Beziehungen."
Ich funkelte ihn zornig an. "Ich werde mich mit keiner Prostuierten begnügen und auch nicht mit diesem Mädchen! Welch Erniedrigung! Sendet mich zurück zur Akademie, enterbt mich oder schickt mich ins Exil! Ich werde mich Ihrer Tyrannei in jedem Falle widersetzten!"
Mein Vater schritt ungeduldig im Arbeitszimmer hin und her. "Nun stell dich nicht so an, Sohn! Diese ständige revolutionäre Literatur, die du liest, verdreht dir den Kopf." Ich konnte sehen wie er mit zittrigen Händen nach einer seiner Zigarren griff und sie sich zwischen die Zähne schob. Wie ich es schon immer verabscheute diesen Geruch in der Nase zu haben!
"Ich heirate nicht! Falls Sie mich jedoch dazu nötigen, sehe ich mich dazu gezwungen nicht länger Ihr Sohn zu sein.", meine Stimme überschlug sich beinahe und ich war es Leid die Vernunft regieren zu lassen. Miss Elizabeth hatte gesagt, man solle mit dem Herzen sehen. Ich sah mit dem Herzen, dass ich dieses Mädchen nicht heiraten wollte, komme was wolle.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 12 Jul 2015, 10:01

Elizabeth

Ich hatte keine Ahnung, wohin ich mich wenden sollte, ich mußte im Verborgenen los, durfte von niemandem gesehen werden, ansonsten flog ich vielleicht auf und man bestrafte mich, tötete mich vielleicht sogar.
Auch wenn mir dies jetzt als egal erschien, ich wollte ihnen zumindest nicht die Genugtuung geben, daß sie trotzdem Gewalt über mich hatten.
Im Wald wähnte ich mich erst einmal am sichersten, also ging ich dorthin, versteckte mich im Schatten der Bäume und verkroch mich immer tiefer im Dickicht.
Meine Höhle fiel mir ein, die Höhle, die ich eher durch Zufall entdeckt hatte, man konnte sie auch als besseres Loch im Boden bezeichnen, in das ich einmal gefallen war, als ich Pilze gesammelt hatte.
Dorthin verzog ich mich, sah, daß meine schätze, die ich dort gesammelt hatte, da waren und stopfte sie in das kleine Bündel, welches ich bei mir hatte und in dem ein wenig Brot und Käse waren.
Die Lette mit dem Kreuzanhänger, die mir meine Mutter geschenkt hatte, band ich um, vielleicht würde Gott ein Auge auf mich haben, wenn ich unterwegs war.
Die wärmende Jacke meines Vaters, die schon recht verschlissen aussah, zog ich über, so sah ich wahrlich noch weniger wie ein Mädchen aus.
Und mein größter Schatz, das Buch, von dem mir der Soldat sein Exemplar schenken wollte. Auch dies packte ich zu den anderen Sachen und kauerte mich an die Wand, um hier ein wenig zu ruhen und zu warten, bis ich sicherer die Stadt verlassen konnte.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 12 Jul 2015, 12:15

Nathaniel

Seit jener Diskussion hatte ich kein Wort mit meinem Vater gewechselt. Verziehen hatte ich ihm auch noch lange nicht.
Adelaine war ein sehr aufgewecktes Mädchen, die mich und die Dienerschaft ständig dazu brachte sie Huckepack durch die Zimmer zu tragen. Ebenfalls besuchte ich etliche imaginäre Teepartys und bald kam ich mir vor wie ein großer Bruder jedoch keineswegs wie ein Ehemann. Sie machte es mir äußerst schwer sie zu verachten, zumal mich der Bedanke beschlich, dass sie nicht einmal wusste, was sie hier tat. Jeder Tag erschien ihr wie eine einzige unendliche Spielerei. Vor allem meine Mutter schien daran ihren Gefallen zu finden. Sie lachte wie seit langem nicht mehr und es bereitete mir größte Freude sie so zu sehen.
Ich wusste, dass ich eigentlich nur noch auf den Einzug wartete,ihn mir beinahe schon ersehnte. Die Stunden, Tage, Wochen verstrichen und jede Ausgabe der Daily-News brachte mich diesem Ereignis ein Stück näher.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 12 Jul 2015, 12:31

Elizabeth
Tage irrte ich durch die Gegend, ich wußte nicht mehr, vie lange ich gelaufen war, bis ich irgendwann vor Hunger und Erschöpfung einfach zusammenbrach. Mein letzter Gedanke war noch, daß es eine Schande war, so zu sterben, auch wenn ich eigentlich aus einem ganz anderen Grund unterwegs war, der Tod war mein Ziel, doch wollte ich auch, daß er zumindest ein wenig Sinn machte.
Aks ich wieder wach wurde, lag ich auf einer Pritsche, um mich herum ein paar abgemagerte Männer, einige in verdreckter und verschlissener Uniform, die auf mich heruntersahen.
"Der Junge ist wach, hats anscheinend doch geschafft,2 rief einer und ich sah, wie die anderen wie ein Mann aufatmeten.
Ängstlich sah ich sie an, dann an mir herunter, ich trug noch die kleidung, die ich angezogen hatte und man hatte mich scheinbar noch ni ht weiter untersucht.
Trotzdem waren es immer noch Männer, die auf mich herab starrten und ich zog die dünne Decke, die man mir gegeben hatte bis zu den Augen hoch.
"Keine Sorge, mein Junge, du bist hier in Sicherheit, hier wird dir niemand was tun," sagte einer der männer und setzte sich zu mir an den pritschenrand. Den Impuls wegzurutschen unterdrückte ich und sah ihn nur an.
"Wie heißt du denn? Du bist sicher weggelaufen, oder? Mußtest auch für diese reichen Drecksäcke schuften, hm?"
Stumm nickte ich, ich durfte keinen Ton von mir geben, ansonsten würde ich mich verraten. Stattdessen nahm ich meinen Mut zusammen und stand auf, hockte mich hin und schrieb mit dem Finger Buchstaben in den festgetretenen Sand zu meinen Füßen.
E-L-I-A-H
"Hey, er kann seinen Namen schreiben," meinte der eine und ich sah, daß es kein Spott war, wahrscheinlich konnten es einige hier nicht.
"Kannst du uns erzählen, was dir passiert ist, mein Junge," fragte der Mann, der noch immer auf der Pritsche saß, ängstlich sah ich mich um und tat das einzige, was mir in diesem Moment einfiel, ich zeigte auf meinen Mund und schüttelte den Kopf.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Di 14 Jul 2015, 07:46

Nathaniel

Während sich die Lage deutlich zuspitzte machte ich einige Beobachtungen. Es erschien mir, als würden die Menschen in meiner Umgebung bereits spüren, was in Zukunft geschehen würde. Aus genau diesem Grund benahmen sie sich recht eigenartig. Die Feiern wurden immer ausgelassener, die Diskussionen hitziger, aber gleichzeitig schienen alle das Thema zu meiden, so gut sie konnten.
Ich verbrachte meine Tage in der Bibliothek und meidete jeglichen Umgang mit Menschen. Oftmals schrieb ich in meinem Buch und isolierte mich von der Umwelt, da ich nicht in der Stimmung dazu war Besuche zu Empfangen.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Di 14 Jul 2015, 08:23

Elizabeth

Als ich mich etwas erholt hatte, wurde ich in die Reihen der kämpfenden männer aufgenommen. Da man mich für einen entlaufenden Sklaven hielt, war ich ihrer Meinung nach am besten in ihrer Mitte aufgehoben.
Und das war es ja, was ich wollte, für uns kämpfen und notfalls dafür sterben, mein Leben war für mich nichts mehr wert, nachdem Ganzen, was ich durchhatte.
Ob ich schon einen ersten Brief erhalten hatte? Und ob er gemerkt hatte, daß ich nicht antwortete, wahrscheinlich wurde der Brief zu ihm zurück geschickt, da ich ja nicht mewhr da war.
Aber wahrscheinlich hatte er mich eh schon vergessen ...
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 26 Jul 2015, 00:28

Nathaniel

Unser Staat trat aus der Union aus. Das stand auf den Schlagzeilen aller Zeitungen, die ich in den folgenden Wochen zu lesen bekam. Mein Vater war der Meinung, dass dies gut sei. Man solle nicht gemeinsame Sache machen mit jenen, die die Ideale unseres Vaterlandes für einen Haufen Sklaven verrieten. Ich meinerseits wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte.
Die Präsidentschaftswahl trat nun auch immer näher und ungeschrieben wussten wir alle, dass es sofort Krieg geben würde, wenn der falsche Kandidat gewählt wurde.
Als dies dann auch geschah, ward ich nicht einmal mehr in der Laage mich zu wundern. Unser Land war unweigerlich gespalten. Eine Schande des Zufalls oder doch ein Kalkül der Wirtschaft und der Politik. Das vermochte ich nicht zu sagen.
Die Nervosität war aber nun nicht mehr nur den Herrschaften anzumerken, sondern auch den einfachen Arbeitern und vor allem den Sklaven.
Ich fühlte mich hin und her gerissen zwischen meiner Moral und meinen Verpflichtungen als zukünftiges Oberhaupt meiner Familie. In meiner Verzweiflung sah ich nur einen Weg meine Gedanken ordnen zu können. Ich verfasste einen Brief an Miss Elizabeth.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 26 Jul 2015, 02:30

Elizabeth

In den folgenden Tagen, Wochen und Monaten stießen immer wieder neue Leute zu uns, männer, Frauen, sogar kleine Kinder aller Hautfarben wurden zu uns ins Lager grbracht oder schleppten sich selbst hierher.
Was direkt passiert war, konnte ich nicht herausfinden, doch die Angst, die sich in den Gesichtern aller Menschen abzeichnete, machte mir deutlich, daß wohl das eingetroffen war, war befürchtet wurde, zu beginn hatte ich noch darauf gehofft, daß es nur einen größeren Aufstand geben würde, jedoch schien es so, als sei dies nicht alles, sogar als noch mehr Soldaten zu uns kamen, uns aber nichts tatren, sondern an unserer Seite sein wollten, hörte der Menschenstrom nicht auf.
"Eliah, kannst du mit einer Waffe umgehen," fragte ein Mann mich, als ich ein paar Kindern nachsah.
Stumm schüttelte ich den Kopf, zeigte auf ein kleines Messer und zuckte mit den Schultern.
"Nein, mit sowas doch nicht, dafür müßten dir die anderen viel zu nahe kommen," lachte der Mann und zog mich mit sich.
"Ich zeig dir, was ich meine."
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 19 Aug 2015, 06:59

Nathaniel

In dem Brief schüttete ich ihr meine tiefsten Gefühle aus und teilte mit ihr meine Ängste und Zweifel. Etwas, das ich niemals getan hätte.
Es gehörte sich nicht dies zu tun. Nicht in meiner Position. Es wäre sogar sehr gefährlich, wenn Außenstehende etwas von diesen Gedanken erfuhren.
Möglicherweise hätte es einen schlechten Eindruck gemacht, wenn solch Revolutionäre Gedanken publik wurden. Vor allem in meinem Kreise, der bekannt war für seine restoratorische Moral.
Ich versiegelte den Brief und legte Füllfederhalter und Tinte beiseite. Nun fühlte ich mich ein wenig befreiter als zuvor. Und es war mir auch klar geworden, dass ich meiner Verpflichtung nachzugehen hatte, egal welch eigenen Gefühle ich hegte.
In Erster Linie war ich Erbe und Soldat und danach war ich Nathaniel der Mensch. Es war an der Zeit diese kindlichen Träume nach Freiheit und höherem Wissen und Erkenntnis abzulegen und mich mit der grausigen Realität zu konfrontieren.
Und diese
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 19 Aug 2015, 07:11

Elizabeth
Ich schüttelte den Kopf, als ich die anderen Waffen sah, senkte den blick auf meine Füße, meine Schuhe waren löchrig und ich sah nicht gerade so aus, als wäre ich vor kurzem noch ein Dienstmädchen in einer gutsituierten Familie gewesen.
"Schon gut, Eli," meinte der mann neben mir nur lachen und schlug mir auf die Schulter, was mich kurz einknicken ließ, doch war seine Hand alleine schon so groß, daß sie hätte meinen Kopf fast umfassen können.
"Geh divh ausruhen, in zwei Stunden brechen wir wieder auf, ziehen weiter," meinte er noch und ich nickte, als er mich zu einem Zelt schob, welches eher hoch als breit war und in dem man sicher nur zusammengerollt schlafen konnte, was ich auch sogleich tat.
Unwillkürlich wanderten meine Gedankebn zu dem Soldaten zurück, ich wollte nicht an ihn denken, tat es dennoch ...
Ob er gesund nach hause gekommen war, die gegenden waren hier so unsicher, daß immer etwas passieren konnte.
Und es würde mir irgendwie sehr leid tun, wenn ihm etwas geschah, immerhin hatte er mir mehrmals geholfen, wenn auch auf eine etwas plumpe Art, wahrscheinlich war er aber auch den Umgang mit feineren Damen als mir gewöhnt ...
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 26 Aug 2015, 06:31

Nathaniel

Es war unoffiziell, offiziell und an der Zeit für mich aufzubrechechen.
Einige Tage zuvor erhielt ich einen höchst offiziellen Brief, in dem man mich zu superiorem Rang beförderte. Dies kam nicht gerade unerwartet, hatte ich schließlich die beste Akademie des Landes besucht und sicherlich hatte mein Herr Vater seine Finger auch dort im Spiel gehabt. Selbst war es seinem Alter zu verschreiben, dass er nicht mehr seinem Land dienen musste. Nicht auf jene, barbarische, blutige Art, wie der Krieg es war.
An jenem Tag verließ ich das Haus in meiner neuen Uniform, die Stiefel glänzend, die Haare ordentlich und frisch rasiert, so wie sich das gehörte. An meiner Brust trug ich den Brief an Miss Elizabeth. Ich wollte ihr ihn persönlich überreichen, falls Gott dies mir ermöglichen sollte.
Maman und Mademoiselle weinten bittere Tränen des Abschieds und winkten mir mit ihren Taschentüchern hinterher, während mein Herr Vater teilnahmslos dabei zusah, wie sein Sohn seinem Verhängnis zuritt.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 26 Aug 2015, 06:39

Elizabeth
Unsere Zeltstadt wuchs von Tag zu Tag immer mehr, ich hatte angst, daß es nicht geheim bleiben würde, was die Männer planten, doch man beruhigte mich.
"Mach dir keine Sorgen, Eli, wir haben genug Leute der Soldaten auf unserer Seite, die auch hier sind, dort, die besseren Zelte sind ihre Behausungen, sie werden uns schon beschützen, außerdem haben wir noch die hier," meinte einer und hielt mir seine riesige Faust vors Gesicht.
"Soweit ich weiß, sind viele unserer Gegner auf feinen Akademien gewesen und feine Pinkel, die wissen nicht mal, wie man eine Waffe richtig bedient, vor denen haben wir doch keine Angst, wenn uns eine Truppe von denen begegnet, dann nehmen wir dich mit, dann wirst du sehen, wie wir ihnen Manieren beibringen."
Lautes Lachen ertönte, doch ich sah zu Boden, ich war mir nicht sicher, ob dies so ein guter Plan war, doch wagte ich nichts zu sagen.
Ein paar weitere Tage gingen ins Land und der Hunger plagte uns alle sehr, als gemeldet wurde, daß sich ein Trupp Soldaten in feinster Uniform auf uns zu bewegte.
"Da gibt sich doch eine gute Chance," grinste einer der Männer und zog mich mit, schnell hatten sich ein paar bewaffnete Soldaten und Männer mit Heugabeln und Spießen gefunden und gemeinsam machten wir uns auf den Weg, ihnen entgegenzutreten, vor Angst blieb mir fast das Herz stehen.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 26 Aug 2015, 07:22

Nathaniel

Ich war unterwegs Richtung Stützpunkt nummer eins. Strategisch wichtig. Sie benötigten gute taktische Anführer. Ich reiste mit ein paar anderen Burschen der Akademie, aber auch gewöhnlichen Fußsoldaten. Einige jünger, andere älter als ich, aber da ich den höchsten Rang besaß, gehorchten sie mir automatisch.
Wir ritten einige Tage mit agemessenen Pausen, die ich dafür nuzte um Briefe an meine Familie zu schreiben und meine Gedanken auf dem Papier zu ordnen. Es war auffällig ruhig in der gesamten Umgebung. In Häusern brannte kaum Licht und die Fenster waren zugenagelt. Die Menschen hatten Angst. Vielleicht Intuition, wenn man solchen Dingen glauben schenkte. Soldaten waren stets unbeliebt. Dies verwunderte mich nun auch nicht weiter. Sie waren wahrlich Tölpel. Die meisten hatten keine Manieren und kümmerten sich nur um Völlerei und leichte Frauen.
Auf dem Stützpunkt bewohnte ich ein eigenes Zelt. Dort wo die Jungen, die keinerlei Ausbildung hatten, notdürftig die nötigen Übungen absolvierten.
Tage des Wartens in dieser Misere. Meine Zeit verbrachte ich in taktischer Planung unsere Siegeszüge.
Stunden um Stunden plante man jeden Zug. Jedes mögliche Ende, bis die Taktik stand. Zur rechten Zeit, denn es ward offziell.
Der Tag des Angriffs war gekommen. Mir wurde es zu Teil einen kleinen Trupp zu leiten, der die Lage auskunftschaften sollte, bevor man den eigentlichen Angriff startete.
Nun das Herz schlug mir bis zum Halse, aber ich hatte genug Vernunft um dies nicht zu zeigen. Ich wusste, dass ich der geborene Anführer war. Alles andere war gar nicht zu akzeptieren.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 26 Aug 2015, 07:32

Elizabeth
Unsere Truppe beherzter Männer sah nicht wirklich gut aus, abgemagerte Gesichter, dreckige Kleidung, selbst die Uniformen waren verschlissen ob einiger Auseinandersetzungen mit Bauern oder Dornen, auch der Körpergeruch einiger Herren ließ keinen Zweifel daran, vdas Wasser knapp war.
Wir schleppten uns eher dem Trupp der Soldaten entgegen, als das wir aufrecht gingen, doch war in jedem Auge der Funke eines eisernen Willens vorhanden, der Funke, der das ganze Land zum Brennen brachte und von dem selbst ich mich anstecken ließ.
Keiner würde zurück weichen, auch wenn es zum Kampf kommen sollte, sie waren ausgeruht und uns sicher überlegen, doch würden wir bis zum letzten Manne kämpfen.
Auf einem abgeernteten Feld trafen wir aufeinander, einzelne vertrocknete Halme verrieten, daß die Ertnte noch nicht allzu lange her sein konnte.
Wie eine Mauer standen wir da, als die Truppe auf uns zukam, die Sonne in ihrem Rücken, so daß ich erst nichts erkennen konnte, dann aber erschrocken aufschrie, als ich nathaniel entdeckte, der in nagelneuen Kleidern auf seinem Pferd saß, schnell schlug ich die Hand vor den Mund und tauchte nach hinten ab.
"Wenn Ihr hier seid, um zu rauben und zu schänden, dann war Euer Weg vergebens," ertönte die dunkle Stimme eines Soldaten, der das Wort an die Gruppe Männer vor uns richtete.
"Geht wieder dorthin, wo ihr hergekommen seid, heim zu Frau und Kind, dort werdet ihr mehr gebraucht als hier."
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 26 Aug 2015, 07:51

Nathaniel

Die Männer, die vor mir standen, konnte man wohl kaum als Soldaten bezeichnen. Nein. Das war nicht einmal das Heer des Feindes, das war der Pöbel, der selbstjustiz ausübte. Verachtenswert.
Ihre Ausstattung war miserabel und obwohl uns in Zahl überlegen waren, würde dies eine kurze Konfrontation werden. Unser eigentliches Ziel war es nicht hier aufgehalten zu werden. Von diesem Haufen Dreck. Ich rümpfte die Nase.
"Feuer!", befahl ich mit schneidender Stimme und mein Befehl wurde augenblicklich ausgeübt. Die Waffen wurden geladen, die Lunten auf den Feind gerichtet.
"Wir brechen ihre Formation und dann avancieren!" Wir arbeiteten uns schnell durch ihre menschliche Mauer hindurch. Es war eine recht primitive Taktik und sie vermochte nicht uns aufzuhalten.
Nach oben Nach unten
Phiana



Anzahl der Beiträge : 114339
Anmeldedatum : 10.08.13

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 26 Aug 2015, 07:56

Elizabeth
Sie zeigten nichts, was an Gnade auch nur erinnern ließ, wir hatten ihnen nichts getan und sie zerschlugen unsere Reihen, ohne auch nur darauf zu achten, wen oder was sie vor sich hatten.
Ein scharfer Schmerz durchfuhr meinen Arm, das dreckige Hemd war schnell rot von Blut und ich hielt mir den Arm, Tränen traten mir in die Augen, so schlimm hatte ich mir den Tod nicht vorgestellt, einige unserer Leute versuchten noch, sie aufzuhalten, als Nathaniel auf mich zuritt, schutzlos stand ich da, die anderen abgelenkt.
Ich hielt den Kopf gesenkt, so daß meine strähnig wirkenden Haare mein Gesicht verdeckten, blieb aber stehen, sollte er mich doch töten, dann würde er vielleicht sehen, ws er angerichtet hatte, wenn er meinen toten Körper dann erkannte.
Nach oben Nach unten
melon-lon

avatar

Anzahl der Beiträge : 15519
Anmeldedatum : 07.07.13
Alter : 20
Ort : überall und nirgendwo

BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 26 Aug 2015, 08:33

Nathaniel

Die Taktik ging auf. Wir hatten ihre klägliche Mauer durchbrochen und ritten weiter. Körper blieben auf der Strecke. Blut so viel Blut.
Mir machten kaum Verluste, aber die Gegner fielen. Einer nach dem anderen. Welch Makabre Faszination von dieser Sache ausging. Ich spürte, wie die Übelkeit mich ergriff, jetzt da mir das Ausmaß der Brutalitäten klar wurde. Aber es gab keinen anderen Weg. Wir kämpften für unser Land, für Geld oder für uns selbst. Dies war erst der Anfang.
Ein blonder Junge warf sich vor mein Pferd. Ich sah kaum, dass er verletzt war. Aber etwas kam mir an ihm so furchtbar bekannt vor. Sei es aus purer Neugierde, stieg ich tatsächlich von meinem Ross und zog meinen Degen zur Verteidigung.
Der rote Fleck breitete sich schnell auf seinem Arm aus und ein jehes Gefühl von Mitleid überkam mich. Es waren viele tot, doch was mich dazu brachte genau diesem Jungen mein Mitleid zu schenken, wusste ich nicht. Es war vielleicht bloß ein Gefühl. Doch ich solle auf mein Herz hören, hatte Miss Elizabeth gesagt. Ich berührte kurz die Stelle an meinem Herzen.
Die Truppe war beschäftigt und man würde kaum bemerken, wenn ich diesem Jungen das Leben schenkte. Aber wenn man ihn hier lassen würde, starb er an einer Verblutung.
Ich winkte einen der Soldaten zu mir. Ein gutgläubiger Junge Namens Thomas.
"Ich verlange von Ihnen, dass sie diesen Jungen zum Lager bringen und seine Wunden verartzten.
Er steht unter meinem Schutz, verstanden?", ich sah ihn eindringlich an.
"Ja Sir!", rief er sofort und salutierte, trug den Jungen davon. Guter Mann. Stellte keine Fragen. War Loyal. Die dümmste Art von Mensch, um genauer zu sein. Ich stieg auf mein Ross und erteilte weitere Befehle.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Kriegsjahre   

Nach oben Nach unten
 
Kriegsjahre
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 6 von 34Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 5, 6, 7 ... 20 ... 34  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Let's Write...! :: RPG's :: 2er RPGs-
Gehe zu: