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 Kriegsjahre

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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 06:48

Elizabeth

"Ich wüßte nicht, was eine Desertation aus der Truppe und somit ein möglicher Verrat an den Feind noch allein mit Ihrer Familie zu tun hat, solange Sie hier sind, sind wir Ihre Familie, gleich, ob Sie sich jetzt als besser ansehen als die anderen oder nicht. Also hören Sie auf, hier große Töne zu spucken, ein freundschaftlicher Rat von meiner Seite," sagte der Mann, anscheinend ließ er sich nicht überzeugen.
"Und Sie können mir nicht drohen, ich bin bestens mit Ihrer Familie befreundet und es wird auch schon eine Mitteilung an Ihren vater aufgesetzt, falls wir das ganze hier überleben, soll er sich mit Ihnen meinetwegen befassen. Wenn Sie hier nur darauf bauen, daß Ihre familie ja so vermögend ist, dann lassen Sie es sich gesagt sein, daß es mir völlig egal ist, wieviel Geld oder Ansehen Sie und Ihre Familie haben, ich versuche hier nur, meine Truppe zu schützen, da haben wir für solcherlei Mätzchen keine Zeit," knurrte er weiter und gab den Leuten, die mich bewachten einen Wink, diese packten mich und zogen mich aus dem Zelt.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 08:03

Nathaniel

"Sie meine Familie.", ich sah ihn skeptisch an. Na das wüsste ich aber. Er war ganz bestimmt nicht ein Teil meiner Familie. Seine war nicht einmal bekannt. Er nahm sich ganz schön was heraus. Drohungen schienen auch keine Wirkung zu haben.
"Das verstehe ich natürlich. Sie müssen die Truppen beisammen halten und sie davon abhalten auf Ideen zu kommen. Eine äußerst wichtige Aufgabe. Aber das kann ich nicht zulassen." Ich musterte ihn kurz. Er benahm sich wie ein Trottel ohne Anstand. Hätte er gewusst, dass sie eine Dame war...
Ich holte die Männer ein und schob sie bei Seite, stellte mich schützend vor Miss Elizabeth.
"Bestraft mich stattdessen!", meinte ich entschlossen.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 08:16

"Ja, ich ... ich und die Kameraden, die hier einer für jeden einstehe3n würden, wenn es einem dreckig gehen würde," meinte der Oberst ohne eine Miene zu verziehen. "Und sparen Sie sich Ihren Sarkasmus, der ist hier alles andere als angebracht. Und was Sie zulassen oder nicht, das ist mir eigentlich auch egal, mit Ihrer Haltung gefährden Sie gerade die gesamte Gruppe, sind Ihnen Menmschenleben auf einmal so egal geworden, nur weil Sie nicht jeden kennen? Das ist die Überrheblichkeit der Reichen, ich hatte micxh von Anfang an dagegen ausgesprochen, daß Sie in diese Gruppe eingeteilt werden, ich ahnte schon, daß Sie nur *Ärger machen würden," er ging Nathaniel nach, als dieser sich vor Elizabeth stellte.
"Nun, die beste Bestrafung für Sie ist ja wohl die Bestrafung eines Familienmitgliedes, also tue ich das ja sowieso," grinste er leicht, als einer der Männer zum Zelt kam, ein Blatt P?apier in der Hand. "Wir haben diesen Brief bei den Sachen des Jungen gerfunden," bmeinte er und wies in Elizabeths Richtung. "Es ist die Handschrift von ihm und an eine Frau gerichtet," meinte er und wies auf Nathaniel. Der Oberst sah erst verwirrt aus, dann verhärtete sich seine Miene und er schnappte sich das Papier, überflog es kurz und sah dann zu Nathaniel. "Auf Ihre Erklärung bin ich jertzt doch mal sehr gespannt," lächelte er unheilvoll.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 08:51

Nathaniel

Ich stand noch immer vor Miss Elizabeth, konnte sie hinter mir zittern spüren, ganz leicht. Niemals würde ich zulassen, dass ihr etwas geschah. Sie würde nicht in ihre Hände fallen!
Ich blieb ruhig, hatte ich doch gelernt, dass man sich Emotionen nicht ansehen lassen sollte. Dies wäre nur ein Zeichen von Schwäche gewesen für diese Art von Mann.
Jedoch empörte ich mich ein wenig darüber, dass sie sich die Freiheit nahmen meine persönlichen Gegenstände zu durchwühlen, wie Hunde. Nicht besser als die Jagdhunde meines Vaters.
"Ich wüsste nicht, was es da zu erklären gibt, Sir.", erwiderte ich kühl und sah ihm in die Augen. Es war ein Brief an eine geliebte Frau. Nicht mehr, nicht weniger.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 09:00

"Nun, ich denke, Ihren Vater wird dieses Schreiben sehr interessieren, immerhin weiß ich, daß Ihre Verlobte sicher nicht mit diesen Zeilen beehrt werden sollten, viellecht haben Sie den Jungen ja selbst als Kurier losgeschickt oder wollten dies tun," grinste der Mann leicht und sah Nathaniel abwertend ins Gesicht.
"Und wenn dies den Tatsachen entspricht, dann brauchen Sie zumindest keine Sorge haben, daß Sie nicht bestraft werden, Ihrem Vater wird es sicher interessieren, daß sein Sohn sich anscheinend mit anderen Frauenzimmern vergnügt. Es wird mir eine besondere Freude sein, ihm dies mitzuuteilen."
Damit gab er den Soldaten einen Wink, damit sie Elizabeth fortschafften, andere hielten Nathaniel fest, damit er ihr nicht nachkonnte.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 09:24

Nathaniel

Ich versuchte mich loszumachen, aber gegen zwei Männer kam ich nicht an. Ich war ein Dichter, kein Kämpfer. Und das waren sie. Wie zwei exotische Affen, die sich gegen mich aufgestellt hatten, wie eine Wand
Ich sah Dabei zu, wie Miss Elizabeth weggezerrt wurde und konnte rein gar nichts dagegen tun. Warum hatte sie auch weglaufen müssen? Das hatte uns nichts als Ärger eingebracht. Hätte sie sich an mich gehalten, wäre es niemandem aufgefallen. Hier war sie sicherer, als da draußen.
Ich sah den Leutnant voller Gram an, senkte dann den Blick. Ich wusste, dass der Leutnant selbst die eine oder andere Hure in sein Zelt bestellte. Das taten sie alle. Aber gegen die wahre Liebe hatten sie etwas auszusetzen. Stattdessen wurde ich mit einem Kind verheiratet! Er wusste ja gar nicht, wie das war.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 09:33

Elizabeth

Ich wurde in ein Zelt gebracht und alleine gelassen, aber ich hörte, daß Wachen aufgestellt wurden, wie viele es waren, konnte ich nicht erkennen durch die Zeltplane, doch war dies auch egal, ich würde hier heil nicht mehr herauskommen.
Wortlos setzte ich mich in eine Ecke entfernt des Eingangs und zog die Beine an den Leib, jetzt hatte ich Nathaniel auch noch in Schwierigkeiten gebracht, alles war nur meine Schuld, warum war ich auch einverstanden gewesen, daß er mich mit hierher nahm, ich hätte von Anfang an wissen müssen, daß dies nicht funktionieren würde.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mo 26 Dez 2016, 10:40

Nathaniel

Da ich mich weigerte noch weiter zu reden, brachten sie mich zu meinem Zelt. Ich fühlte mich zu Unrecht inhaftiert, dabei war ich sogar ranghöher, als diese Burschen.
Ich musste an Miss Elizabeth dachten. Ihr musste es viel schlimmer gehen.
Ich sah mich um, sie hatten mein Inventar verwüstet. Langsam machte ich mich daran meine Sachen wieder an ihren rechtmäßigen Ort zu bringen.
Ich setzte mich auf das primitive Bett und dachte über die Situation nach. Es musste einen Ausweg geben.
Langsam begann ich eine Tasche zu packen. Ich würde schon wegkommen. Alle Menschen waren sich zu ähnlich. Und dies war das Abenteuer, das ich schon immer suchte. Eine ungewisse Reise vielleicht.
Ich öffnete das Zelt einen Spalt breit und winkte einen der jungen Knaben unauffällig zu mir. Zu meinem Glück war es einer der Jungen aus meiner Division.
"Du musst mich hier rauslassen.", zischte ich leise und drückte ihm ein paar glitzernde Münzen in die Hand.
"Aber Sir..."
"Kein Aber!", unterbrach ich ihn. Er erblickte die Tasche, die ich mir um die Schulter gehangen hatte und seine Augen weiteten sich, doch legte ich nur den Zeigefinger auf die Lippen. Ich wusste sehr wohl, dass es Hochverrat war, jedoch war ich dazu bereit. Sollten sie mich hängen, wenn sie es wagten!
Der Junge nickte leise und winkte mich zu sich, als die Luft rein war. Ich schlich mich nach draußen. Musste mich beeilen, ehe sie merkten, dass ich verschwunden war. Ich wusste doch, dass unsere Soldaten keine Disziplin oder können hatten, ansonsten hätten sie so etwas auf der Stelle bemerkt. Stattdessen konnte ich herumlaufen, ohne dass jemand etwas bemerkte.
Es schien mir als wolle der Leutnant diese Sache nicht all zu publik gestalten, so hatte er den anderen nicht Bescheid gegeben, sondern nur einer Hand voll Männern. Wahrscheinlich fürchtete er, andere können auf dumme Gedanken kommen.
Unbemerkt gelang ich zu dem Zelt, wo sie gefangene hielten. Das musste ich. Dieses wurde allerdings von zwei Soldaten bewacht.
Wie sollte ich an ihnen vorbei. Da kam mir eine Idee.
Ich würde sie ablenken. Vorsichtig schlich ich mich an eine Gruppe von Soldaten und begann einen Streit mit ihnen. Ich war äußerst gut darin, andere zu provozieren. Es dauerte nicht lange, da begannen sie sich zu prügeln und es zog die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Auch die der Wachen.
Ich war hinfort, ehe sie mich bemerkten und wartete den passenden Moment ab, ehe ich mich blitzschnell ins Zelt stahl.
Miss Elizabeth saß in einer Ecke zusammengekauert.
"Miss.", flüsterte ich sanft und berührte ihr Knie. "Wir müssen weg hier Elizabeth und zwar schnell."
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 10:53

Elizabeth

Es war eine ganze Weile still drauén, nur ab und zu wareb vereinzelte Laute oder Rufe zu hören, die Schatten vor der Zeltwand verrieten mir aber, daß ich auch weiterhin bewacht wurde. Es würde alles auffliegen und dann war nicht nur ich in gefahr, sondernh auch Nathaniel, aber ich würde zumindest versuchen, die Schuld allein auf mich zu nehmen, damit er wegen mir nicht noch mehr leiden sollte. Wenihstens er sollte nach Hause können und dort viellecht auch glücklich werden können.
Nach einer mir endlos erscheinenden Zeit brach draußen ein Tumult los, jemand stritt sich, doch war auch das für mich nicht weiter wichtig, ich blieb weiterhin in meiner Position, nach draußen konnte ich so oder so nicht. Als mich eine Hand berührte, zuckte ich zusammen, ich hatte nicht mitbekommen, daß jemand das Zelt betrat, noch erstaunter war ich, als ich Nathaniel vor mir hockte, doch bei seinben Worten schüttelte ich de3n Kopf und ließ ihn wieder sinken.
"Gehen Sie alleine, Sir, das ist besser für uns alle," sagte ich leise.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 11:07

Nathaniel

"Nein.", meinte ich bestimmt. "Sie werden sie hängen und das werde ich nicht zulassen Miss Elizabeth. Wir gehen gemeinsam, oder ich gehe gar nicht.", flüsterte ich. Sie würden mich kaum umbringen, aber Miss Elizabeth war dem Untergang geweiht, dessen war ich mir sicher. Besonders, wenn man herausfand, dass sie in Wirklichkeit eine Frau war. Wenn sie nicht starb, würde ihr noch schlimmeres geschehen. Dinge, die nur mit Frauen hier geschahen. Nicht alle hier waren zivilisierte Männer. Es gab auch kriminelle. Das Militär sortierte in Krisensituationen nicht aus.
Ich umschloss ihre Hand und zog sie schwungvoll nach oben. "Na los! Wir müssen uns beeilen!", zischte ich und wir gingen zum Eingang des Zeltes. Ich schob vorsichtig die Plane einen Spalt weit hoch, damit ich sehen konnte, ob die Luft rein war. Noch waren sie abgelenkt.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 11:13

Elizabeth

Ich löste meine Hand aus seiner und trat einen Schritt zurück. "Wenn Sie gehen, dann alleine, ich bitte Sie darum," sagte ich und sah ihn flehend an. "Ich bin eine Gefahr für Sie und Sie sollten froh sein, mich loszuwerden, ich hätte schon nicht mit hierherkommen dürfen, das ist nun die Strafe. Sie haben wenigstens noch einen Ort, an den Sie fliehen können, nutzen Sie diese Chance, mich wird niemand vermissen, Sir, ich werde schnell von denen, die mich ger4kannt haben, vergessen werden."
Ohne ein wetieres wort wandte ich ihm den Rücken zu und ging zurück an den Platz, an dem ich zuvor gesessen hatte.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 11:24

Nathaniel

Ich biss die Zähne zusammen. Uns lief die Zeit davon mit jeder Sekunde ihres märtyrischen Edelmuts. "Ich akzeptiere diese Antwort nicht. Die Gefahr sind nicht sie, die Gefahr sind diese Menschen hier. Diese Strafe ist keine, sie ist ungerechtfertigte Gewalt!"
Mit diesen Worten kam ich auf sie zu und hob sie hoch, hievte sie auf meinen Rücken.
"Halten Sie sich fest!", flüsterte ich, ehe ich in einem passenden Moment aus dem Zelt sprintete. Alle Augen waren auf die Prügelei gerichtet. Nur ein einziger Bursche sah uns, aber er war zu perplex, um richtig zu reagieren. In dem Moment war ich schon davon.
Im Leben war ich noch nie so schnell gerannt. Nicht in der Militärakademie, nicht als kleiner Junge.
Ich sah nur ein verschwommenes Farbspektrum vor mir und hörte meinen eigenen Atem. Auf den letzten Metern, erwartete mich der Soldat, dem ich das Geld gegeben hatte. Er hatte mein Pferd bereit gemacht. Ich nickte ihm dankend zu, ehe ich mit letzer Kraft Miss Elizabeth hochhievte und mich selbst hochzog.
Der Junge gab dem Gaul einen Klaps auf das Hinterteil und er galoppierte los. In die Nacht hinein.
Ich wusste nicht, ob sie hinter uns her waren. Ich drehte mich kein einziges Mal um.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 11:32

Elisabeth

Ich war nicht darauf gefaßt, daß er mich einfach so mitnahm, wehrte mich, doch ließp er mich nicht los. Mir wart es gleich, was er über mich dachte, doch wollte ich nicht, daß er so mit mir umging, gegen meinen Willen ließ ich nicht so mit mir umgehen, doch hatte ich keine wahl. Auch als ich auf dem Pferd saß, hatte ich keinen WEg zurück, doch hatte er es sich mit mir in diesenm Momenten völlig verdorben, er hatte selbst gesagt, er respektierte meine Meinung, aber er trat dies nun mit füßen. Ich würdigte ihn nicht eines blickes und schwor mir, daß ich so schnell wie es nur möglicvh sein würde, von ihm wegkommen wollte. Er war auch nur wie alle anderen männer, Frauen zählten in ihren Augen nicht, mit ihnen konnte man seiner Meinung nach umspringen, wie er es für richtig hielt, jedoch hatte er sich da die Falsche gegriffen.
"Lassenm Sie mich sofort absteigen," sagte ich mit gepreßter Stimme.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 11:42

Nathaniel

Wir ritten durch die Nacht. Ich wusste nicht wohin, aber Hauptsache wir kamen möglichst weit weg vom Lager, damit wir einiges an Vorsprung hatten. Ich war mir sicher, sie würden es bald merken, dass wir nicht mehr da waren und dann würden sie uns suchen, uns hinterherreiten. Wir mussten fort.
"Auf gar keinen Fall.", keuchte ich gegen den Zugwind an und klammerte mich an den Zügeln des Pferdes fest. Ich hatte Mühe mich oben zu halten.
"Sie wären des Todes geweiht! Sie würden sie finden." Das würde ich ganz bestimmt nicht zulassen. Nicht nachdem wir so weit gekommen waren.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 11:50

Elizabeth

"Das wäre ich irgendwann so oder so," sagte ich knapp und versteifte mich unter seinem Griff noch zusehens. "Wenn Sie vor mir den Helden spielen wollen, dann ghlauben Sie mir, daß Sie mich damit nicht beeindrucken, zumal Sie auczh noch dafür gesorgt haben, daß einer der soldaten ebenfalls getötet wird, aber Menschenleben scheinen Ihnen ja egal zu sein, solange Sie nicht näher mit ihm bekannt sind. Oder glauben Sie, daß man denjenigen nicht bestrafen wird, der Ihnen das Pferd beschafft hat? Wenn Sie so leichtfertig mit anderen umgehen, dann bedaure ich es, Ihnen über den Weg gelaufen zu sein."
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 11:59

Nathaniel

"Er wird schon nicht sterben. Der Junge ist schließlich nicht dumm.", rief ich. Ich hatte schon dafür gesorgt, dass es die Gegenleistung hoch genug war. Das musste es ihm wert gewesen sein, ansonsten wäre er das Risiko nicht eingegangen. So liefen die Dinge nunmal.
Bei ihren restlichen Worten schwieg ich mich aus. Dies war wohl kaum der richtige Augenblick, um über solch Dinge zu diskutieren. Das müsste ihr doch klar sein.
Manchmal verstand ich die Frauen wirklich nicht!
Wir ritten eine Weile, ohne dass ich irgendetwas vernahm. Nur die Landschaft zog an uns vorbei, bis ich merkte, dass mein Pferd immer langsamer wurde.
Es schien kaum noch Kraft zu haben, was bedeutete, dass wir rasten mussten.
Ich hielt es an. Es war inzwischen dunkel geworden, was zu unserem Vorteil sein sollte.
"Wir werden für ein paar Stunden rasten.", ich glitt vom Rücken des Rosses und sah mich um.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 12:03

Elizabeth
"Dummheit schützt vor dem Tod nicht und Sie nach draußen zu lassen, war dumm vonm ihm, Sie haben ihn auf dem Gewissen," meinte ich, das waren die letzten Worte, die ich an ihn richtete, danach schwieg ich mich eisern aus und sah geradeaus, ohne wirklich etwas zu erkennen.
Als wir endlich hielten, ließ ich mich ohne weiteres vom Rücken des Tieres rutschen und strich ihm kurz über deen leicht zitternden hals, bevor ich die flucht ergriff und in der Dunkelheit verschwand, mich durch einige Büsche schlug und nicht anhielt, ich wollte so schnell wie möglich weg von ihm, mir war egal, wo es mivch hin verschlug, doch seine Worte allein verursachten bei mir schon Übelkeit.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 12:16

Naww. Lilibeth. Es gibt kein Entkommen! Very Happy
______________________________________-

Nathaniel

Ich war zu entkräftet, um ihr hinterher zu laufen. Ich hätte ein wenig Dankbarkeit erwartet, dafür, dass ich ihr das Leben gerettet hatte und meines in Gefahr brachte, jedoch verfluchte sie mich nur dafür. Sie hatte mehr Stolz als gut war. Wer wählte schon den Tod, wenn er leben konnte?
Seufzend klopfte ich meinem Pferd auf die Flanke. "Das hast du gut gemacht. Ruh dich aus.", flüsterte ich und sah mich erneut um.
Das hier schien der Anfang eines verlassenen Dorfes zu sein. Selbst in der Dunkelheit konnte ich erkennen, dass die Soldaten hier ihr Unwesen getrieben hatten.
Häuser und Hütten standen leer.
Ich nahm mein Pferd bei den Zügeln und führte es die verlassenen Straßen entlang. Fürchten tat ich mich, jedoch wehte hier ein eisiger Wind. Wir blieben vor einer Scheune stehen. Der Ideale Ort für eine Rast. Hoffentlich hatte Elizabeth ähnliches Glück.
Es gab genug Stroh fürs Pferd dort.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 12:23

Ja, so ist sie halt^^
____________________

Elizabeth
Er schien mir nicht zu folgen, er hätte mich auch nicht dazu bringen können, noch eine Sekunde freiwillig zu bleiben, vor allem nicht bei ihm. Er machte es sich zu einfach, es würde schnell auffallen, daß ein Pferd fehlte, daß wir beide fehlten ... Und wenn sie genauso rücksochtslos alles untersuchten wie mir bekannt war, dann würden sie sicher auch schnell herausfinden, wer dahintersteckte. Das schien Nathaniel aber egal zu sein, anscheinend haqtte er den Soldaten bezahlt und dessen armut ausgenutzt, wenn dieser getötet wurde, kümmerte das Nathaniel gar nicht und das machte mich nur wütend.
Nie wieder wollte ich mit ihm zu tun haben, solche menschenverachtenden Leute waren mir zuwider, er war genau so wie Reginald ...
Ohne anzuhalten lief ich weiter, bis ich an einen Bach kam und diesen durchquerte, zum Glück war er nicht tief, aber so brachte ich immer mehr Weg zwischen ihn und mir.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 12:32

Sie hat ja schon Recht, aber immerhin lebt sie noch. Das sollte sie bedenken Very Happy
Ansonsten wäre die Story ja aber auch vorbei. Das wird wieder so ne Hassliebe, ich sehs schon kommen
__________
Nathaniel

Ich versuchte es mir ebenfalls im Stroh bequem zu machen, entledigte mich der schweren Uniformsjacke, zog sie aber wenig später wieder an, als ich spürte, wie kalt es war. Das Stroh stank nach Tier und es pikste und stach, anders als ein Bett, doch hielt es die Kälte fern, also deckte ich mich damit zu.
Ich schloss die Augen. Auch wenn Miss Elizabeth mich nun zu verabscheuen schien, so konnte ich jetzt das Leben führen, was ich mir schon immer gewünscht hatte. Frei von Pflichten und Verpflichtungen ein wandernder Künstler, Dichter und Gelehrter, wie in alten Zeiten. Ich würde schreiben, was mir in den Sinn kam, leben von Tag zu Tag.
Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Es war wie ein Traum.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Mi 28 Dez 2016, 12:41

Sie wollte ja sowieso sterben, sie will so, wie sie durch Reginald geworden ist, nicht weiterkleben, allein deswegen ist sie ja auch geflohen, sie macht sich nichts aus dem Leben. Und ein freies Leben wird er auch nicht führen können, immerhin herrschjt Krieg, er wird da sicher schnell auf den boden der Tatsachen geholt werden, fürchte ich.
_____________________

Elizabeth
Irgendwann konnte ich nicht mehr weiter, nicht, weil ich müde war, sondern weil die nasse kleidung es mir einfach verbot, noch einen Schritt zu machen. Zitternd blieb ich unter einem Baum mit tiefhängenden Ästen stehen, eine Trauerweide, soweit ich es erkennen konnte. Frierend zog ich die Jacke aus, auch wenn es kalt war, so war es doch wärmer ohne den durchnäßten Stoff. Als ich mich setzen wollte, hörte ich Pferdegetrappeöl und zuckte zusammen, war er mir doch gefolgt? Doch war es anders, etwas schlefte auf dem boden, rollte, es hörte sich an wie eine Kutsche. Still lehnte ich mich an den Stamm des Baumes, schwieg, wollte nicht entdeckt werden, es würde sicher nicht besser werden für mich.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 00:41

Jap. Der Junge ist ein wenig realitätsfern. Aber das ist ja nicht gerade verwunderlich Very Happy
___________________________________________
Nathaniel

Ich wurde kurz vor Morgengrauen wach. In einem Moment der Verwirrung war mir, als wäre ich wieder zuhause in meinem Bett, doch wurde mir schnell klar, dass ich in einem stinkenden Haufen Stroh lag.
Ich sprang schnell angewidert auf und klopfte mir den Dreck von der Hose. Wie ein Bauer lag ich hier. Aber vielleicht war das gut. Ich durfte nicht auffallen.
Ich entledigte mich meiner Uniform und zog stattdessen ein braunes Hemd an, was ich mir eingepackt hatte. Das Pferd schien ausgeruht, also konnte ich los.
Mein Magen knurrte leise. Unterwegs sollte ich was zu essen auftreiben.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 00:50

Ein WENIG? Du bisdt da aber sehr nett in deiner Ausdrucksweise ihm gegenüber.^^
________________________

Elizabeth
Ich hatte die ganze Nacht zitternd unter dem Baum gesessen, durch die Kälte war meine Kleidung nicht trocken geworden, nur noch kälter. Es war nicht gerade die beste Jahreszeit, um nachts draußen herumzuspazieren, doch durch den Bach hatte ich wenigstens Wasser zum trinken. Von meiner Muztter hatte ich eine Menge gelernt, weswegen ich auch etwas zu essen fand, es waren nur trocvkene Flechten und nicht sondseerlich gutschmewckend, aber sie füllten meinen Magen für eine Weile. Wohin ich sollte, wußte ich nicht, ich wußte nur, daß ich hier weg mußte und machte mich auf den Weg. lief abseits der Wege, damit man mich nicht fand.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 01:13

Ich weiß ich weiß Smile
Ich bin doch immer nett Wink Sogar Nathaniel gegenüber.
_______________________
Nathaniel

Ich schwang mich auf mein Ross und ritt los durch die verlassenen Straßen der Siedlung. Bei Tageslicht sah ich erst richtig, wie verwüstet alles war. Man hatte die Häuser geplündert, eingerissen und zerstört. Als ich weiter herausritt, sah ich brach liegenden Felder. Es sah so aus, als wären die Menschen mitten in der Arbeit aufgebrochen und hätten alles hinter sich gelassen. Ihr gesamtes Leben.
Es lief mir eiskalt über den Rücken. Ich wusste nicht recht wieso. Er war als würde die Leere dieses Ortes in mich hineinkriechen. Ich hatte nicht gewusst, dass der Krieg solche Narben durchs Land zog.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 01:32

Ja, zumindest werden ihm jetzt die Augen geöffnet, er dachte ja immer, daß er für eine gute Sache kämpft^^
__________________

Elisabeth
Ein paa Mal hörte ich Stimmen, die an mir vorbeihuschten, mal befehlend, mal verängstigt, Männer, Frauen und Kinder, die sich vor dem Grauen retteten, welches sie mit Sicherheit gesehen hatten. Ich folgte ihnern in einigem Abstand undf noch iummer verborgen, denn zumindest schienen sie ein Ziel zu haben, ich hatte keines. Und in der Nähe von mewenschen war es in diesen Zeiten noch immer sicherer, als wenn ich weiter allein durch den Wald irren würde, zumindest bot ich so kein direktes Angriffsziel für herumstreundeende Wölfe oder Schlimmeren.
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Kriegsjahre
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