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 Kriegsjahre

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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 01:53

Ich glaube es war ihm einfach egal Very Happy
Er macht was man ihm sagt
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Nathaniel

Während ich so durch die verwüstete Landschaft ritt, musste ich über mein Leben nachdenken. Es gab hier auch sonst nicht viel zu tun.
Was war mit den ganzen Menschen hier geschehen? Waren sie erschossen worden und würde mir das gleiche Schicksal widerfahren?
Ich trieb mein Pferd noch ein wenig mehr an. So langsam spürte ich meinen Hunger schon gar nicht mal und es wehte ein eisiger Wind. Der Sommer war so gut wie vorüber, ich hatte keine Bleibe.
Mir war nicht bekannt, wie viel Zeit davonstrich, ehe ich am Horizont Rauch erblickte, wie von einem Feuer in der Ferne. Ich ritt darauf zu, in der Hoffnung, es wären keine Soldaten.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 07:28

Und dann jammert er, daß er son scheiß Lebenm hat, er hätte jederzeit was ändern können, aber so, wie er bisher gelebt hat, wars wohl am einfachsten für ihn Smile
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Elizabeth

Die Stimmen vor mir wurden immer leiser und verstummten schließlich ganz, wahrscheinhlich wollte man kein Aufsehen erregen. War auch verständlich, immerhin waren hier sicher auch noch die Soldaten der anderen seite in der Nähe.
Ich folgte ihnen tzrotzdem, anhand der behutsam gesetzten Tritte konnte ich ungefgähr erahnen, wo sie sich befanden, bis wir ztiefer in den Wald kamen, zu einer Art großem, mit Farnen und Moos bewachsenen Felsen. Ich konnte nun vier Gestalten ausmachen, zwei Männer, eine frau und einen Jungen, die vorwärts strebten, direkt auf den Felsen zu. Der Farn wurde beiseite gehoben und ich sah zu meiner Verwunderung einen schmalenm Durchlaß, gerade so, daß der abgemagerte Körper des Mannes noch durchpaßte. Doch blieb ich weiterhin in Deckung, als die vier verschwunden waren, verriet nichts ihre Anwesenmheit und ich wollte sie ebenfalls nucht verraten.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 09:14

Ne too much pressure von seinen Eltern. Da konnte er sich nicht so leicht lossagen Very Happy
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Nathaniel

Als ich näher ritt, sah ich dass eine Gruppe von Männern und Frauen um das Feuer herumsaßen. Ihrer Kleidung nach zu urteilen waren es Bauern, Handwerker vielleicht.
Ich wusste nicht, ob sie mich zu ihnen lassen würden, jedoch war ich halb am verhungern.
Ich stieß von meinem Pferd ab, was ich an einem Baum festband, damit es grasen konnte, anschließend näherte ich mich der Gruppe langsam.
"Guten Abend.", begrüßte ich sie zögern, einer der Männer drehte sich ganz schlagartig um und richtete sein Messer auf meine Brust.
Ich erhob die Hände, bevor er noch zustach. Er schien mir etwas aggressiv, die anderen eher verwundert. "Bitte nicht..ich bin ein reisender könnte ich mich zu euch ans Feuer setzen?", bat ich ihn.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 10:04

Der Gute war aber auch nen guten Teil einfach zu bequem, hat sich auf seinem Ansehen auich nur ausgeruht Razz
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Elizabeth

E!s wurde immer später und somit auch dunkler, kälter und ungemütlicher, falls es zu meinem Zustand überhaupt noch eine Steigerung gab. So leise es ging, erhob ich mich und versuchte zumindest meine Arme zu bewegen, daß mein Blut wieder etwas Wärme in meinen Körper brachte.
Dabei stieß ich allerdings an etwas, was sich wie ein Seil oder eine Schlinge anfühlte und verhedderte mich darun, konnte einen leisen Aufschrei nicht verhindern. Sofort kam der Mann von vorhin aus der Höhle und sah sich hektisch um, entdeckte mich und zückte ein nicht gerade kleines Messer. Er mußte ein Jäger oder so etwas sein, denn solche Messer hatte ich bisher nur bei solchen Leuten gesehen.
"Bitte, ich ... ich hab mich verlaufen ... ich wollte nichts von euch," sagte ich,m noch immer hörte sich meine Stimme nicht so an, als würde sie zu mir gehören. "Wo kommst du her," fragte er mich barsch und ich schluckte, so genau wußte ich es ja selbst nicht einmal.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 10:30

okay ja, das stimmt wohl. Very Happy
Und jetzt erwartet ihn die Armut juhu. Na mal sehen, wie er es aufnimmt
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Nathaniel

"Lass den Burschen in Frieden. Er kann sich zu uns setzen.", fiel ein anderer Mann ihm ins Wort und man ließ von mir ab. Dankbar und auch ein wenig erleichtert ließ ich mich ans Feuer sinken es war angenehm warm und mein Blick glitt wehmütig zu der Suppe, die gerade gekocht wurde.
"Woher kommst du Junge? Wie heißt du? Was treibt dich hierher?", wurde ich von dem Mann ausgefragt, der mich gerettet hatte. Er hatte einen bauschigen Bart, erinnerte mich ein wenig an meinen Vater, auch diese harten Augen. Ich wich beinahe automatisch seinem Blick aus.
"Deserteur.", murmelte ich. "Ich heiße John." Das war immerhin das Kürzel meines zweiten Vornamens.
Die anderen schienen sich zu beraten, während ich noch immer schmachtend zur Suppe herüber sah, die begann zu duften. In dem Moment trauerte ich sogar dem Armutsessen der Armee hinterher. Das war noch besser, als gar kein Essen zu haben!
"Der Bringt doch nichts als Ärger. Sicher suchen sie ihn bereits."; konnte ich die flüstern hören. "Das ist zu riskant." und noch weiteres. Ich machte mich innerlich bereits darauf gefasst, dass sie mich wegscheuchten.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 10:39

Ich sehe ihm die Freude direkt an, oder stelle es mir vor meinem geistigen Auge gerade vor. Und dieses Mal kannst du mir nicht die Schuld dran geben,
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Elizabeth
"Ich weiß nicht, wo genau ich herkomme, ich ... ich war in einem Soldatenlager und ... und man hat mich weggebracht, ein Soldat hat mich mit einem Pferd weggebracht und ... ich bin so schnell es ging vor ihm geflohen," sagte ich zitternd, immerhin entsprach dies sogasr der Wahrheit, im Lügen war ich noch nie gut gewesen, weswegen ich es vermied, wenn es ging.
"David, ist alles in Ordnung bei dir," hörte ich eine der frauenstimmen von borhin und sah schemenhsaft eine kleinerre Gestalt auf uns zukommen. "Ein Vögelchen der Armee hat sich in meiner Schlinmge verfangen," meinte der Angesprochene und band mich los, hielt mich jedoch weiter fest, ich hätte mich eh nicht befreien können. "Bitte tut mir nichts, ich bin nicht auf der Seite von denen, die die Sklaverei erhalten wollen, ich ... ich bin nur ein einfaches Dienstmädchen gewesen," flehte ich leise.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 10:59

Freude? Wohl eher Ekel Very Happy
Wann hätte ich das jemals getan Razz
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Nathaniel

Der Mann der mir vorhin mit dem Messer zu Nahe gekommen war, löste sich aus der kleinen Gruppe und trat auf mich zu.
"Dreckspack!", beschimpfte er mich knurrend und ich spürte, etwas feuchtes in meinem Gesicht. Er hatte mich angespuckt. Angewidert versuchte ich seinen dreckigen Sabber mit dem Ärmel aus dem Gesicht zu wischen. Ein paar Mal wischte ich mir über die Wangen und senkte dabei den Kopf, damit er nicht sehen konnte, wie ich die Zähne zusammenbiss. Es hätte nicht gebracht, der Kerl hätte mich bloß verprügelt und das konnte ich mir nicht leisten. Wenn er gewusst hätte, wen er gerade angespuckt hatte, wäre ihm das grinsen schon vergangen.
"Bist wohl ein feiner Herr Offizier!", höhnte er. "Bis wohl so was dreckiges wie mich nicht gewöhnt. Er schaut mich an, als wäre ich ein Tier!" Ich konnte seine löchrigen Stiefel vor mir sehen. Er wollte doch zutreten, er zögerte noch.
Ich schwieg eisern vor mich hin, ehe er versuchte mir die Tasche wegzuziehen.
"Lass los!", rief ich und klammerte mich an dem Lederriemen fest. Er zog weiter, so fest, dass die Naht platzte und sich der Inhalt über den Rastplatz ergoss.
Jetzt schienen auch die anderen aufmerksam geworden zu sein. Spätestens, als ich panisch begann die Bücher alle aufzusammeln, die dem Feuer gefährlich nahe kamen. Ich konnte ihn lachen hören, aber ich dachte nur an meine Poesie, die gerade Feuer fing.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 11:19

Du wirfst mir doch immer vor, daß ich deine Charas runtermache oder quäle, dieses Mal schaffst du das auch ganz gut alleine Very Happy
______________________

Elizabeth

"Wer ist das," hörte ich die Frauenstimme, ein Geruch nach Gebratenem kam mir in die Nase, als sie mir näher kam und mich schief beäugte. "Ich ... ich wollte euch nicht stören oder v-verraten," zitterte ich und sah abwechselnd sie und ihn an. "Sie ist ja völlig durchgefroren,", die Stimme der Frau wurde sanfter und ehe ich es mich versah und noch ehe David etwas sagen konnte, hatte sie mich bei der Hand genommen nund mitgezogen, ehe ich es mich versah, war ich in der Höhle, wo ein feuer brannte, der Abzug mußte versteckt sein, von draußen war kein Rauch zu sehen.
"Das ist ja fast noch ein Kind," erschrocken musterte sie mich und auch David schien nun beruhigt zu sein, ich stellte für ihn wohl keine Gefahr mehr dar.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 11:30

Ich weiß Very Happy
Wir tauschen mal rollen. Ich stoße Nathaniel von seinem hohen Ross. Das hat er sich sowieso mehr selbst zuzuschreiben.
___________________-

Nathaniel

Eines der Bücher konnte ich nicht mehr retten aber die anderen klemmte ich mir schützend unter den Arm. Zum Glück war mein liebster Gedichtsband in Sicherheit.
Die Bücher mehr wert, als sein dreckiges Leben, aber woher sollte dieser Trampel das wissen? Sicher konnte er nicht einmal lesen.
Stattdessen lachte er mich aus. "Lauter dicke Bücher! Von denen wird auch niemand satt!", rief er und es folgte schlimmeres, bis der Mann, der mich vorhin in Schutz genommen hatte dazwischen schritt.
"GUt ist. Der Junge hat genug gelitten." Wiederwillig entfernten sich die löchrigen Stiefel und der andere Mann hockte sich zu mir.
"Schau hoch.", befahl er in einem scharfen Tonfall. "Jon richtig?" Ich tat was er von mir wollte und sah ihm kurz in die Augen. Sie schimmerten matt braun im Schein des Feuers.
"Kannst heute Nacht hier bleiben. Dein Pferd auch."
Er trat weg und unsere Blicke lösten sich voneinander. "Mary! Gib dem Burschen was zu essen!", rief er laut.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 11:42

Ich hab ja noch genug Charas von dir, die ich niedermachen kann, da kann ich auch mal nett sein, außerdem ist Elizabeth ja auch ne Liebe^^ Die kannst du zum Beispiel nicht mit Stella vergleichen^^
____________________

Elizabeth
Ich wurde zum Feuer geschoben, welches mich wärmend empfing und ich atmete auf, als ich mich hinsetzte. Kurz sah ich mich um, es waren hier einige Menschen, die hier Zuflucht gefunden hatten, selbst zwei kleine Kinder, ein Mädchen und ein Junge, denen man ansah, daß sie beide Geschwister waren, waren hier. Alle sahen übermüdet und abgerissen aus, viel Besitz hatten sie sicher nicht retten können, einige sicher nur das, was sie am Leibe trugen.
"Hier, Kind, es ist nicht viel, aber es wird dich wärmen," hörte ich die Stimme der Frau von eben und sie drückte mir eine Schüssel in die Hand, die schon an mehreren Stellen Risse hatte, doch hielt sie die dünne suppe, die ich jetzt vorsichtig trank.
"Erzähl uns, was dir passiert ist," meinte Davbid und ich sah mich noch einmal um und begann zu erzählen, bestimmte Dinge ließ ich aus, Nathaniels Namen erwähnte ich gar nicht.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 29 Dez 2016, 12:03

Das stimmt allerdings Very Happy
Stella is ja leider nicht mehr. Ich wusste doch, dass meine Sorgen vollkommen berechtigt waren Wink
Übrigens Gute Nacht erstmal. Zwei Stunden Zeitverschiebung hier ^^"
_________________________________________

Nathaniel

Ich wusste nicht, wann ich das letzte Mal im Leben dünne Restesuppe so verschlungen hatte. Niemals war da wohl die passende Antwort. Gewöhnlicherweise hatte ich mich vor Essensangeboten nicht retten können.
Jetzt aß ich schweigend meine Suppe und versuchte möglichst Augenkontakt zu vermeiden. Trotz alledem hatte ich das Gefühl, dass man mich beobachtete. Ich spürte hasserfüllte Blicke von der Seite. So hatte ich mir das ganze nicht vorgestellt. Und es hatte gerade erst begonnen.
Ich hätte gerne noch mehr gegessen, aber es war nichts mehr übrig. Der Topf war leer.
Nach einer Weile legten sich alle schlafen. Keiner hatte mehr ein Wort mit mir geredet. Ich holte einen Stift aus einer Brusttasche hervor und begann im glimmernden Licht des Feuers zu schreiben, bis meine Hand kraftlos niedersank. Erst dann legte ich mich auf den Boden schlafen.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Sa 31 Dez 2016, 06:59

Elizabeth

"Ich hoffe nur, daß dieser Krieg bald vorbei ist, er dauert schon viel zu lange," seufzte die Frau auf unsd sah zu mir, dann zu den anderen. "Er hätte gar nicht erst angefangen, wenn man uns einfach nur wie Menschewn behandeln würde," wetterte David und ich senkte den Kopf. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, wie viele unschuldige Menschen schon umgekommen waren, wenn ich gekonnt hätte, dann hätte ich das Ganze auf der Stelle beendet.
Wieder sah ich die Menschen vor mir, die gestorben waren, ohne anzugreifen, sah wie Nathaniel den Befehl gab, alle zu töten und mir wurde schlecht. Machte der Krieg Menschen so hartherzig, daß sie nicht einmal das Leben anderer achteten? Aber die anderen waren Nathaniel ja auch ehgal, ihm ging es letztenendes auch nur um sich selbst. Wenn ich etwas gesagt hatte, was gegen den Krieg sprach, so wires er dieses nur von sich, redete nur von seinen Träumen und achtete nicht auf die, deren Träume er brutal und ohne offensichtlichen Grund zerstört hatte.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   So 01 Jan 2017, 09:22

Nathaniel

Ich wachte früh am morgen auf. Es war viel zu kalt, denn das Feuer schien ausgegangen zu sein und die Kleidung, die ich trug war zu dünn.
Die Anderen Menschen hier, schienen alle noch zu schlafen. Ich packte leise meine Dinge und erhob mich. Ich war hier nicht gewollt, das war mir nur viel zu bewusst geworden.
Gerade stand ich auf, um mich hinfortzuschleichen, da hörte ich eine Stimme. "Junge.", ich drehte mich um und sah einen der Männer. Ich senkte den Blick.
"Bleib hier Junge. Gemeinsam sind wir stärker. Außerdem scheinst du mir flüssig in Schrift zu sein. Sicher wäre das von Nutzen."
Ich sah ihn verwundert an, schüttelte jedoch den Kopf. "Ich bin hier nicht willkommen,fürchte ich.", sagte ich leise.
"Nun du wirst auch sonst nirgendwo willkommen sein. Sei Vernünftig. Ich rede schon mit den anderen."
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 05 Jan 2017, 09:27

Elisabeth

Ich war froh, nicht mehr allein zu sein, diese Menschen boten mir zumindest mehr Schutz als wenn ich allein in der Gegend umhergeirrt wäre. Und da sie sofort erkannt hatten, daß ich eine FRau war, war der Schutz, den ich erhofft hatte, auich dahin. Nur durch nathaniel war ich geschützt gewesen bei den soldaten, durch nichts weiter. Doch auch wenn er sich für mich eingesetzt hatte, machte das seine Taten nicht besser. Wie hätte das enden sollen, falls wir beide den Krieg überlebt hätten?
Er wäre nach hause gegangen und hätte brav seine verlobtte geheiratet, viellecvht hätte er sich noch gewünscht, daß ich seine geliebte sein würde, was sicher in seinen Augewn eine große Ehre für mich gewesen wäre, immerhin war ich ja nur eine Magd. Dochj spätestens dann wäre ich so oder so gegangen, die Lücke zwischen unseren Welten hätte gerade nicht weiter aufklaffen können.
"Worüber denkst du nach," die Stimme der Frau weckte mich aus meinen Gedanken und ich schüttelte den Kopf und sie lächelte leicht. "Schlaf ein wenig, du siehst aus, als würdest du ruhe brauchen," meinte sie und ich nickte, fiel fast sofort in tiefen Schlaf und erwachte erst am nächsten Morgen. Ich hatte hohes Fieber, das spürte ich sofort, fühlte mich elend und zitterte am ganzen Körper, trotzdem man mich mit allem zugedeckt hatte.
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melon-lon

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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 05 Jan 2017, 10:04

Nathaniel

Ich hatte mich dazu entschieden nicht hinfort zu gehen, auch wenn ich mir dabei gar feige vorkam. Ein Ehrenmann hätte sich diesen Leuten nicht aufgedrängt in ihrer Armut, aber was war schon von meiner Ehre übrig geblieben im Dreck. Meine Ehre war in der Sekunde verschwunden, als ich eingewilligt hatte in diesem Krieg zu kämpfen, vielleicht besaß ich sie niemals, da ich nicht den Mut hatte mich gegen meinen Vater aufzulehnen.
Der Mann entzündete das Feuer erneut für uns und wir schwiegen uns an. "Ich bin Louis.", stellte er sich nach einer Weile vor, obwohl ich nicht danach gefragt hatte. Ich nickte ihm höflich zu.
"Musste mein Dorf verlassen, weil ihr, die Soldaten alles zerstört haben. Wurde von meiner Familie getrennt.", sein Blick wurde traurig.
"Hassen Sie mich nicht?", fragte ich ihn leise, doch er schüttelte den Kopf. "Nein. Nein ihr Jungs könnt auch nichts dazu. Ihr werden auch hineingezogen in die Pläne der großen. Aber er da oben, er wird wissen, wer Rechtes tut.", er sah zum Himmel.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 05 Jan 2017, 10:15

Elizabeth

Ich fühlte mich elend, ich wollte nicht krank seinh ... nicht in diesen Zeiten und ich wollte diesen Leuten, die mich so bereitwillig aufgenommen hatten, nicht zur Last fallen. Sie hatten andere sorgen, als sicdh um ein weiteres hungriges maul zu kümmern, das sie auch noch aufhielt.
"Es ... es tut mir leid," meinte ich mit schwacher Stimme, doch es wurde nur abgewunken. "SWchon gut, streng dich nicht zu sehr an, das Sprechen ermüdet dich nur noch mehr," meinte die Frau und ich nickte, schloß die Augen.
"Hier können wir sie in dem Zustand nicht lassen, sie erfriert uns noch und zu essen haben wir auch nicht genug für sie," ich hörte diese Worte und war auch schon im nächsten Moment eingeschlafen.
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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 05 Jan 2017, 10:38

Scheint als würde Nathy es so langsam kapieren. Aber dabei wird es sicher nicht bleiben Wink
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Nathaniel

Ich folgte seinen Blick zum Himmel. Mich würde der da oben sicher nicht ins Paradies geleiten. Und Louis würde kein Wort mehr mit mir reden, wenn er wüsste, woher ich wirklich kam. Da war ich mir sicher.
Gut, dass ich schon lange nicht mehr ans Transzendentale glaubte. Ich hatte den Glauben an Gott früh abgelegt. Meine Mutter hingegen war eine gläubige Frau. Hoffentlich würde sie verschont werden.
"So Gott möge.", meinte ich trotzdem und Louis nickte zustimmend.
"MOrgen werden wir.", erklärte er mir. "Weiter gen Norden wandern. Da gibt es eine kleine Gruppe an Aufständigen, die Kontakt zu den Nordstaaten haben. Sie werde uns helfen dorthin zu flüchten."
Er sah hier keine Zukunft, erklärte er mir. Hier gab es nur Unterdrückung und keine Gleichheit, keine Freiheit.
"Ich hoffe dort auf meine Familie zu treffen. Wir werden uns was neues aufbauen.", fügte er hoffnungsvoll hinzu und ich wünschte ihm wirklich, dass es so funktionieren würde.
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Phiana



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BeitragThema: Re: Kriegsjahre   Do 05 Jan 2017, 10:50

Ich glaube nicht, daß es lange dauern wird, bis er sich wieder selbst bedauert Razz
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Elizabeth

Als ich wieder aufwachte, war es warm um mich herum, ich hörte das Knistern eines Feuers, roch den Duft von Essen, den ich schon lange nicht mehr gerochen hatte, dieser war gut, zu gut, um draußen bei den armen Leuten gekocht worden zu sein. Erschrocken schlug ich die Augen auf, ich lag in einem Bett, das weichste Bett, in dem ich jemals gelegen hatte, eine dicke Decke schmiegte sich an meinen schmalen Körper und über mir sah ich weiße Wände, an der einen hing ein Kreuzzeichen ... Wer hatte mich hierhergebracht und wieso? Wo war ich überhaupt? Ich erinnerte mich nur daran, daß ich frierend aufgewacht war, noch in der Höhle am Lagerfeuer, dann war Schwärze um mich. Vorsichtig wollte ich mich aufsetzen, doch sofort erfaßte mich ein Schwindel, der mich wieder zurück sinken ließ
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