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 Die Verblendung

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Phiana



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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeDi 10 Sep 2019, 05:21

Loba nickte leicht bei Jonas Gruß, was sollte sie auch weiter darauf erwidern.
"Hallo Gabriel, ich werde ab heute eine Weile hier sein, aber laßt euch nicht davon stören," meinte Luca auf Gabriels Gruß mit Blickrichtung auf ihn und Loba, dann sah er Jona ein wenig fragend an.
"Warum genau ist es für Sie schön, mich zu sehen? So weit ich weiß, hatten wir noch nicht wirklich so oft das Vergnügen," fragte er freundlich.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeDi 10 Sep 2019, 06:37

Gabriel

"Das ist schön." ich nickte. Das freute mich ehrlich. Ich mochte Luca total. Er war immer freundlich zu mir. Egal wie ich draufwar oder wie die anderen mich fanden. Er behandelte mich wie jemand, der es verdient hatte gut behandelt zu werden und das freute mich eben.
" Oh. Nun ja. Ich habe schon viel von Ihnen gehört. Ich kann mich nicht mehr so wirklich daran erinnern, dass ich sie gesehen habe. Ich war wohl noch sehr klein. Aber meime Schwester und Noah reden in hohen Tönen von Ihnen.", er lächelte.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeDi 10 Sep 2019, 06:46

"Nun, daß beantwortet meine Frage trotzdem nicht wirklich zu meiner Zufriedenstellung, junger Mann. Und nein, ich entsinne mich nicht, Sie schon einmal gesehen zu haben, soweit ich weiß, gab es dafür bisher keinerlei Anlaß," Lucas Stimme und Benehmen waren weiterhin freundlich und gelassen.
"Und auch wenn Sie viel von mir gehört haben, weiß ich nicht, warum es Sie freut, mich zu sehen, gibt es denn irgend einen Grund, warum Sie mich sehen wollten," fragte er ihn weiter. "Dann stehe ich Ihnen natürlich zur Verfügung, sofern es mir möglich ist."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeDi 10 Sep 2019, 10:03

Gabriel

"Oh." Jona lächelte verlegen. "Sie erinnern sich nicht an mich. Das ist nicht schlimm
Es ist auch ganz verschwommen. Ich war fünf oder sechs, glaube ich.", meinte Jona nachdenklich. "Nein. Ich wollte sie nicht sehen. Nicht dass ich wüsste. Ich freue mich, weil ich so viel von Ihnen gehört habe und jetzt sind sie echt hier. Deshalb.", erklärte er etwas unbeholfen.
"Trotzdem danke."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeDi 10 Sep 2019, 12:21

"Warum sollte ich mich auch an Sie erinnern, es ist, soweit ich weiß, nichts passiert, was dies begründen würde," nickte Luca leicht. "Gut, wenn dem nichts mehr hinzuzufügen ist ...," er wandte sich wieder Kim zu und begann mit ihm in leisem Ton zu reden.
Loba half derweil, die Lebensmittel einzusortieren, sie merkte den ein oder anderen blick der Soldaten, versuchte aber, sich nichts anmerken zu lassen.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeDi 10 Sep 2019, 19:15

Gabriel

Jona nickte.
"Ja Sir.", sagte er leise. Er sah leicht beschämt aus. Mein Blick fiel auf Loba. Die Wachen sahen gierig zu ihr, als wäre sie ein Snack. Ich war mit einem Satz bei ihr und legte meine Hand auf ihre Schulter.
"Sie starren dich an.", murrte ich leise. Aber sie würden nichts tun. Weil Lucas hier war und weil sie für Luca dawaren und Loba stand unter dem Schutz des Grafen. Mehr als alles andere.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeMi 11 Sep 2019, 05:29

"Sie starren mich immer an, außerdem hab ich mich vorhin geschnitten. Ich wette, sie riechen das," meinte Loba auch laut genug, daß die anderen es hören konnten. Luca kam zu den beiden und ein kurzer Blick zu den Wachen genügte, um sie sich wieder auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren zu lassen.
"Keine Sorge, loba, wer dir etwas tut, der bezahlt dafür, das verspreche ich dir," sagte er freundlich. "Einer netten jungen Frau wie dir tut hier niemand etwas," versicherte er lächelnd.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeMi 11 Sep 2019, 06:29

Gabriel

Ich sah erschrocken zu Loba. Sie hatte das mit Absicht so laut gesagt.. Aber das war vielleicht schlau. So dort war Luca bei ihr. Geräuschlos kam er von hinten an. Luca sah null aus wie der Graf, aber er bewegte sich so. Und immer sah er wie ein Engel aus mit seinen blonden Locken.
Auch wenn er solche drohenden Worte sagte, klang er freundlich dabei.
Ich stand trotzdem schützend an Lobas Seite. Ich würde es nie zulassen, dass jemand ihr so zu Nahe kam.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeMi 11 Sep 2019, 06:37

Loba nickte stumm bei Lucas Worten, sie wußte nicht so recht, was sie dazu sagen sollte. Immerhin war er sehr respekteinflößend auf seine Art, auch wenn diese ganz anders war als die von Finn oder seinem Vater.
Sie vertraute ihm da einfach, weil sie hoffte, daß sowohl er als auch der Graf sie nie vorführen würden, auch wenn sie sich so überhaupt nicht wichtig fand und auch oft genug dachte, daß sie fehl am Platze sei.
Ruhiog räumte ssie die Sachen weg, die die Soldaten abgelegt hatten, diese verschwanden auch dann schnell wieder aus der Küche und Kim ging zu Loba. "Komm, ich sehe mir den Schnitt mal an, nicht, daß er sich noch entz+ndet," meinte er freundlich und führte Loba aus der Küche, so daß nur noch gabriel, Jona und Luca dort waren.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeMi 11 Sep 2019, 06:54

Gabriel

Jona und ich standen alleine mit Luca herum. Ich wusste nicht wirklich, was ich sagen sollte, jetzt wo Loba weg war
Ich setzte mich leise an den Tisch. Jona schien auch nicht zu wissen, was er dem älteren Vampir sagen sollte.
"Wie geht es Ihnen? Sind Sie mit der Kutsche angereist?",fragte er schließlich. "Ich bin nur für ein paar Tage da."
Ich sah auf meine Hände. Es gab nichts zu sagen. Was auch.
"Ich wollte die Gräber besuchen.", fügte er hinzu.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeMi 11 Sep 2019, 06:59

Luca setzte sich an den Tisch, ohne die beiden aus den augen zu lassen. "Ich wurde von Kimball bereits darüber informiert, daß Sie da sind und noch ein paar Tage bleiben, genau so, daß Noah auf dem Weg zum Schloß meines Vaters ist," meinte er dann und nickte den beiden zu.
"Nein, ich bin nicht mit der Kutsche hergefahren, der Wald soll momentan nicht sehr sicher sein, deswegen bin ich auch hier. Die Sicherheitsvorkehrungen der Stadt sollen von mir verbessert werden in den nächsten Tagen, so daß denen, die hhier leben, nichts passieren soll."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeMi 11 Sep 2019, 08:19

Gabriel

"Oh. In Ordnung. Dann ist ja gut. Danke, dass ich bleiben darf nochmal.", er nickte höflich. Ich merkte, dass Jona krassen Respekt vor Luca hatte. Aber den hatte der Vampir ja auch verdient.
"Ich habs gehört.", sagte ich leise. "Ich bin froh, wenn es wieder Sicher für Loba ist. Das ist wichtig. Danke, dass sie uns Helfen und alles.", meinte ich.
"Hab ich gar nicht mitgekriegt.", sagte Jona. "Passt auf ech auf."
Ich sah ihn an. "Es ist ja alles gut bei uns. Keine Sorge.." ich lächelte. "Wir sind in Sicherheit hier, denke ich."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeMi 11 Sep 2019, 19:02

"Sie sind hier Gast, da Sie vin meinem Vater die Genehmigung dafür bekommen haben, sheint das für ihn in Prdnung zu gehen, damit habe ich nichts zu tun. Wenn, dann sollten Sie ihm danken und nicht mir," nickte ihm Luca gelassen zu.
"Es soll nicht nur sicher werden für Loba, sondern für alle, die hier wohnen, Gabriel, auch für dich. Die junge Frau ist hier mit Siocherheit nicht die Schwächste in der Stadt, auch wenn man es ihr nicht ansieht. Und in diesen Zeiten kann man nun mal nicht sicher genug sein ... egal ob Mensch oder Vampir," seufzte er, sein Vater wollte Sicherheitsmaßnahmen lieber schneller als zu langsam haben, wenn die situation brenzlig wurde, das Schloß war in den letzten Monaten auch schon auf Vordermann gebracht worden, was das anging.
"Es wäre besser, wenn Sie es mitgekriegt hätten, junger Mann, es ist kein Zustand, der erst seit gestern anhält und ich bin mir sicher, daß unsere Posten Sie gewarnt haben, da es deren aufgabe ist. Vielleicht haben Sie auch nur nicht wirklich zugehört oder sich selbst überschätzt, das passiert in so jungen Jahren recht oft."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 06:04

Gabriel

"Ja, Ihr Vater war so nett."
Jona nickte. Dann stand er auf. "Tut mir Leid. Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt, Sir. Ich bin Jona." er reichte Luca die Hand.
"Ich hab eben zuerst an Loba gedacht. Ich weiß, dass sie nicht schwach ist." , sagte ich leise. "Ich bin natürlich auch gern in Sicherheit und alle anderen." Lobas Sicherheit war mir aber momentan am wichtigsten.
"Ja Sir. Ich denke. Oh nein. Ich bin nicht so gut.", er lächelte verlegen. "Aus mir wird kein Kämpfer mehr. Kann mich so selbst verteidigen."
Ich sah Jona an. Er sah echt schwach aus. Das stimmte. Er war vielleicht gut unterwegs. Andererseits war es auch nicht gut jemandem so zu unterschätzen und das war mein Problem. Vielleicht tat er ja auch nur so.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 06:12

"Du hättest eher zuerst an dich denken sollen, Gabriel, du bistz hier das weitaus schwächste Glied von allen. Du wärst mit Abstand leider am angreifbarsten, leider kann ich das nicht anders ausdrücken. Du bist hier momentan eine größere Schwachstelle als Loba es jemals sein wird." bedauernd sah Luca ihn an, bevor er sich Jona zuwandte.
"Es scheint, als hätten Sie sich doch noch gewisser Höflichkeiten erinnert, immerhin ist ihnen noch eingefallen, sich vorzustellen, nachdem wir hier schon fast eine gute Stunde zusammen sitzen. Aner wie gesagt, Kimball hat mir alles Nötige über Sie schon erzählt, zumindest das, was mich zu interessieren hat," er nickte dem jungen Halbvampir höflich zu, ohne die ihm dargebotene Hand zu schütteln.
"Es ist für mich nicht wirklich von Belang, ob Sie gut sind oder nicht, es ist nur wichtig, daß Sie auf das hören, was man ihnen sagt, ansonsten könnte es Ihnen sehr schnell das Leben kosten, vor allem, wenn es um Übergriffe von Wesen geht, die wir selbst noch nicht kennen. Aber gut, ich will Ihnen da auch nicht meine Meinung aufdrängen, es war nur ein freundlich gemeinter Ratschlag."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 06:20

Gabriel

"Was? Wie meinst du das?", fragte ich Luca überrascht. Ich wollte nicht das schwächste Glied sein. Ganz bestimmt nicht. Das war beschämend, irgendwie. Ich schüttelte den Kopf.
"Tut mir Leid, Sir." Jona sah zu Luca und senkte den Blick. Luca klang gar nicht wütend oder so. Aber trotzdem streng irgendwie.
Jona zog die Hand weg.
"Nein, das ist es wohl nicht.Danke für Ihren Ratschlag.", Jona setzte sich wieder hin. Er schien kein Glück zu haben mit Begegnungen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er es böse meinte. Scheinbar war er nur verpeilt oder so. Ich hatte gut reden.

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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 06:29

"Nun, du würdest dich für andere opfern, nicht wahr? So, wie du es bisher schon so oft gemacht hast, sofern ich rivhtig informiert wäre. Der Feind müßte dir nur einen grund geben, irgend jemanden in Gefahr bringen, der dir wichtig ist ... dann wpürdest du wohl leider alles machen, was der Feind von dir verlangen würde. Du hast ein gutes Herz, was dir in dieser Hinsicht nur leider im Weg steht. Was würdest du tun, wenn sie Loba gefangennehmen würden? Oder andere Freunde von dir? Es würde sicher alleine ausreichen, dich das wissen zu lassen und du würdest versuchen, ihnen mit allem zu helfen, wahrscheinlich würdest du dich dem Feind wohl eher ausliefern, als daß du wüßtest, daß man jemandem weghtut, der dir etwas bedeutet. Und du vertraust Fremden zu schnell, du würdest dem feind wahrscheinlich auch vertrauen, wenn sie dir sagen, daß deinen Lieben nichts passiert, ohne zu wissen, daß dies wirklich wahr ist. Und deswegen bist du die größte Schwachstelle, weil der Feind von dieser Schwäche weiß, immerhin wurde deine Familie schon als Druckmittel erfolgreich gegen dich eingesetztn, nicht wahr? Und ich schätzer, es würde sicher wieder funktionieren," erklärte Luca ihm ernst.
"Loba würde sich niemals für dich opfern, sie hat auch ihre Familie zurückgelassen, weil sie weiß, daß es nichts bringt, sein Leben für andere herzugeben," fügte er hinzu.
"Wenn ich mit Ratschlägen helfen kann, so helfe ich gern. Das ist der Vorteil des alters und diese Weisheiten teile ich gerne," nickte er Jona dann zu. "Ich hoffe nur, daß meine Ratschläge andere vorwärts bringen, wenn ich das weiß, dann bin ich schon zufrieden."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:01

Gabriel

Ich überlegte eine Weile. Er hatte Recht. Ich würde es tun
Aber was noch viel schlimmer war, war dass er sagte, dass Loba es nie tun würde. Sie würde nicht das gleiche tun für mich, wie ich für sie. Ich hatte mein Leben lang gedacht es gäbe nichts heiligeres als Familie. Für sie tat man alles. Man ging bis zum Äußersten, um sie zu beschützen, weil man sie so sehr liebte. Aber vielleicht war das nicht so. Vielleicht war es zu viel.
"Ich werde versuchen mich zu ändern.", sagte ich leise. "Ich werde keine Schwachstelle sein.", murmelt ich.
Jona legte mir eine Hand auf die Schulter. Er meinte es nett, aber darauf hatte ich auch wenig Lust. Er hatte solche Probleme nicht. Er hatte eine Familie, die ihn liebten und sie waren nicht alle tot oder wegen ihm gestorben. Ich hatte mich aufgeopfert für nichts und wieder nichts. Sie nutzten das aus. Weil ich so naiv war eben. "Danke für den Ratschlag. Ich merks mir. Ehrlich. Ich meine alle Ratschläge sind wichtig. Ihre Weisheit ist eine große Bereicherung, finde ich. Bin mir sicher, dass viele so denken.", er lächelte.
Ich stand auf. Jona stand ebenfalls auf. "Hey. Niemand macht dir Vorwürfe. Ich meine es ist nicht schlimm."
"Du hast doch keine Ahnung!", unterbrach ich ihn kühl.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:10

"Ich weiß, daß meine Worte sicher hart waren und dich getroffen haben. Ich könnte lügen, indem ich sage, es war nicht meine Absicht, doch genau dies war es. Ich wollte dir eine ehrliche antwort auf deine Frage geben, Gabriel, ich finde, du hast die Wahrheit verdient. Und so, wie du mich gerade ansiehst, weiß ich, daß ich nicht ganz falsch gelegen habe," Luca sah ihn noch immer ernst an, ohne ihn aus den Augen zu lassen.
"Ich werde mit dafür sorgen, daß dir und Loba nichts passieren wird hier. Und einige der Soldaten sind ja auch hier, sie werden uns hier ebenfalls schützen. Und Schwachstellen sind wir hier alle, jeder auf seine art. Dafür können wir nun mal nichts, es ist niemand perfekt, weder du noch Loba oder ich. Nur bist du momentan der Einzige, dessen Schwachstellen dem Feind bekannt sind ... aber keine Sorge, ich werde alles dafür tun, daß du dir über einen Angriff keine Sorgen machen mußt."
Kim und Loba kamen wieder in die Küche, Loba hatte einen leichten Verband um die rechte Hand gewickelt und setzte sich an den Tisch. "Alles okay bei dir," fragte sie Gabriel, dessen Gesichtsausdruck sie nicht wirklich deuten konnte.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:26

Gabriel

Ich schwieg nur. Wir wussten beide, dass er Recht hatte. Ich wusste es schon die ganze Zeit. Dass ich es umsonst getan hatte und es brachte gar nichts. Aber es war leichter an andere zu denken, als an sich selbst. Ich hatte selbst nichts. Ich wollte, dass andere mehr hatten. Aber der Gedanke mich verteidigen zu lasen. Ich hätte lieber selbst verteidigt. Aber als Schwächer ging es halt gar nicht.
Als Loba mich fragte, was denn los sei, spürte ich einen Anflug von Abneigung. Sie würde nicht das gleichen für mich tun, wie ich für sie. Aber dann fühlte ich mich direkt schlecht. Es war nicht fair. Loba tat alles um zu überleben. Sie war so und war trotzdem für mich da. Ich durfte ihr keine Vorwürfe machen deshalb. Vor allem ich.
Ich lächelte sanft. "Mach dir keine Sorgen. Geht schon.", meinte ich. Jona klopfte mir erneut auf die Schulter. Ich nickte ihm zu. "Sorry."
Er lächelte. "Kein Problem, Mann. Ehrlich nicht."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:31

"So wie du gerade geguckt hast, gehts wohl eher nicht," meinte Loba und legte den Kopf fragend schief. Sie spürte die Anspannung in der Küche förmlich, wußte nur nicht, von wem sie ausging und was genau vorgefallen war. Seufzend erhob sie sich wieder und begann, Wasser für einen Tee vorzubereiten, sie wollte auch nicht zu sehr so aussehen, als sei sie unheimlich neugierig.
"Mach dir keine Gedanken, Loba. Es gibt eben manchmal auch Tage, wo man nicht so gut drauf ist," meinte Luca, der sich zu ihr umgedreht hatte und sie sah ihn erneut eingeschüchtert an, nickte dann mit gesenktem Kopf. "Ja, ich verstehe. Das kenne ich," murmelte sie.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:37

Gabriel

Ich stand auf und ging zu Loba. Ich drückte sanft ihre Hand. "Es ist alles gut. Ehrlich.", meinte ich. Ich war ihr nicht mehr wütend. Das war auch dumm. Ehrlich. Ich konnte noch von Loba lernen. Man konnte jemanden mögen, ohne sich total aufzuopfern.
"Wenn du magst, erzähle ich es dir später, okay?", meinte ivh. Sie konnte es ja wissen. Das war nicht weiter schlimm.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:43

"Ganz wie du willst, du mußt mir nichts erzählen, was du für dich behalten willst," versicherte sie ihm, immerhin war dies auch seine Sache und ging sie wahrscheinlich nichts an.
Luca erhob sich mit einer fließend wirkenden Bewegung vom Stuhl und ging zu Kom, der noch immer an der Tür stand. "Wir werden uns für eine Weile zurückziehen, ich hoffe, ihr entschuldigt das, aber ich bin leider nicht nur hier, um Gespräche zu führen," nickte der Grafensohn ihnen noch zu und verschwand dann mit Kim aus der Küche.
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:47

Gabriel

Ich sah Kim hinterher. "Kein Problem."
Jona nickte ebenfalls. "Hat mich gefreut, Sir." er stand ebenfalls auf.
"Kann ich irgendwie helfen?", fragte er Loba. "Also irgendwas machen fürs Mittagessen oder so?“ ich grinste ihn an." Vergiss es. Das ist meine Arbeit. Ich bin Assistent. ". Er lachte auf." Will ich dir nicht streitig machen. Also echt nicht, Mann. Vielleicht können wir ja auch beide zusammen arbeiten."
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BeitragThema: Re: Die Verblendung   Die Verblendung - Seite 29 Icon_minitimeFr 13 Sep 2019, 09:54

"Nein, es ist gerade nichts weiter zu tun, ich hab alles schon soweit fertig gemacht, es muß nur noch aufgewärmt werden nachher, wenn es soweit ist. Es waren ja nicht mehr viele Sachen da, also ging es recht schnell," winkte Loba ab und machte den Tee fertig, die Kanne stellte sie in die Mitte des Tisches.
"Deswegen wird der Eintopf heute wohl auvh nicht guit schmecken, aber ab morgen geht es ja wieder. Wir haben ja jetzt noch einen Esser mehr und da es ein adeliger Esser ist, müssen wir uns sicher noch mehr Mühe geben, damit es schmeckt," seufzte sie. Luca war sicher andere Dinge als einen normalen Eintzopf von sich zu Hause gewöhnt.
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